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Wissenswertes

Schwarzwurzel (Winterspargel) in der Küche

Das Wintergemüse Schwarzwurzel findet in der Küche immer mehr seine Beliebtheit.
Man erkennt an seiner schwarzbraunen, rindenartigen Schale; Im Geschmack ist sie leicht süßlich und nussig, erinnert leicht an Spargel.
Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Wurzel keine Vergabelungen aufweist, möglichst dick und unverletzt ist. Das Innere sollte ein weißes Fruchtfleisch aufweisen und nicht fasrig oder holzig sein.
Das Verarbeiten in der Küche ist ratsam mit Handschuhen zu erledigen, die Wurzel gründlich waschen und mit einem Kartoffelschäler dünn vom Ende zur Spitze hin schälen. Die Wurzel gleich in Zitronenwasser einweichen, da sie schnell braun wird.
Das Gemüse kann im Salzwasser gekocht werden, mit Schinken und Bechamelsauce gratiniert oder einfach nur in Butter geschwenkt werden.
Der Winterspargel eignet sich als Salat, Suppe, kalte oder warme Vorspeise oder zum Fleisch.

Lagerung von Weihnachtsgebäck

Weihnachtsgebäck ist länger lagerungsfähig, wenn man einige Tipps beachtet.
Grundsätzlich gilt, gut aufbewahrt halten Kekse drei bis vier Monate, bei gefüllten Keksen wird die Haltbarkeit verringert. Damit die Kekse ihren „Biss“ behalten, sollten sie unbedingt kühl und trocken aufbewahrt werden. Die fertig gebackene Plätzchen werden, nachdem sie ausgekühlt sind, in gut verschlossenen Dosen verpackt. Plastikdosen eignen sich nicht, denn die Kekse brauchen eine geringe Luftbewegung, sonst schimmeln sie sehr schnell. Die geeigneten Aufbewahrungsbehälter sind immer noch die gebräuchlichen Keksdosen aus Blech. Für das Lagern von mehreren Sorten von Gebäck können Sie Kekse mit der gleichen Art (z.B. Mürbteiggebäck) in einer Dose lagern und eventuell durch eine Lage Backpapier voneinander trennen. Verschiedene Gebäcksorten immer getrennt aufbewahren, denn weiches oder gefülltes Gebäck soll nicht mit Trockenem zusammen lagern, ebenso stark gewürztes Gebäck separat aufbewahren.
Einfrieren ist auch eine Methode die Kekse haltbarer zu machen. Auch hier gilt Sorten von einander trennen. Eiweißgebäck eignet sich nicht zum Einfrieren.

Töpfe & Pfannen: Die Kaufentscheidung ist nicht leicht

Sie brauchen Töpfe und tun sich bei der Auswahl schwer?
Anschließend finden Sie eine Auswahl von Materialien.

Eisenpfannen

  • vereinen alle Vorteile anderer Pfannenmaterialien.
  • das Bratgut klebt bei häufigerem Gebrauch nicht an und bekommt eine schöne Farbe
  • Eisenpfannen sind äußerst robust und in diesen Pfannen kann man auch mit Metallwendern kratzen
  • Eisenpfannen sind für jeden Herdtyp geeignet
  • Pflege: Nach einem ersten Spülen mit heißem Wasser gibt man hitzefestes Öl oder Fett in die Pfanne und brät 15 Minuten lang gesalzene rohe Kartoffelscheiben oder Schalen bei gelegentlichem Wenden aus (bitte anschließend wegwerfen). Nach einem gründlichen Einfetten ist die Pfanne einsatzbereit. Eisenpfannen dürfen nie mit Spülmittel gereinigt werden. Nach Gebrauch reicht in der Regel ein Auswischen mit Küchenkrepp völlig aus. In hartnäckigen Fällen kann die Pfanne mit heißem Wasser und einer Spülbürste (Naturfaser) ausgespült werden, danach sollte sie jedoch wieder gründlich eingefettet werden (z.B. mit Olivenöl).

Eisenpfanne

Gusseisenpfannen

  • Gusseisen ist hervorragend in der Wärmespeicherung. Einmal hoch erhitzt, speichert Gusseisen die Wärme lange im Boden und gibt sie gleichmäßig an das Bratgut weiter
  • dadurch ist Gusseisen ideal zum Anbraten und anschließendem Schmoren von Fleisch (z. B. Gulasch)
  • Kurzgebratenes erhält außen die richtige Bräune und bleibt innen saftig
  • Pflege: nicht beschichtete Pfannen - Vor dem ersten Gebrauch Öl erhitzen, Pfanne schwenken, abkühlen lassen. Diesen Vorgang 2x wiederholen, dann Öl entsorgen. Mit Küchenkrepp auswischen, dann ist die Pfanne einsatzbereit. Ansonsten wie eine Eisenpfanne behandeln
    Beschichtete Pfannen: Am besten Küchenwender aus Holz oder Kunststoff verwenden. Mit Wasser spülen und trocknen.
  • die Pfannen und Töpfe sind schwer

Gusseisenpfanne

Edelstahlpfannen, -töpfe

  • sind vielfältig einsetzbar
  • sie sind geeignet für das kurze, scharfe Anbraten
  • am besten gelingen in ihr Eierspeisen und Gemüse
  • auch für Schmorgerichte ist sie perfekt
  • mit Metallgriffen kann sie auch in den Backofen geschoben werden
  • Edelstahlpfannen sind anhänglich: deshalb Gargut erst anbräunen lassen, dann löst es sich fast von alleine vom Topfboden
  • Edelstahlpfannen stellen nur geringe Ansprüche an Reinigung und Pflege
  • zu beachten: wird Wasser zum Kochen aufgestellt, dann erst salzen, wenn das Wasser kocht, weil es sich schnell auflöst. Wird Salz in das kalte Wasser gegeben und nicht umgerührt, so kann es den Edelstahl angreifen.
  • Pflege: zwischendurch ein Stahlpflegemittel für Töpfe verwenden, damit Farbveränderungen, welche nach dem Garen zurückbleiben, entfernt werden. Edelstahltöpfe vertragen Edelstahlpfannenreiber.

Edelstahlpfanne

Beschichtete Pfannen

  • in beschichteten Pfannen bleibt nichts haften, sie sind daher leicht zu reinigen
  • beschichtete Pfannen sind ideal für die Zubereitung von filetiertem Fisch, Gemüse und klein Geschnittenes in jeder Form
  • beschichtete Pfannen sind prädestiniert für fettarmes Braten.
  • für das Umrühren und Wenden Kunststoff- oder Holzwender verwenden
  • es gibt viele verschiedene Beschichtungen: von Teflon bis Keramik- und Nanotechnologiebeschichtungen. Die Qualität der Beschichtung bestimmt die Lebensdauer der Pfanne

beschichtete Pfanne

Pfannen aus Aluminium-Guss

  • zeichnen sich durch eine gute Wärmeaufnahme und –speicherung aus, bei relativ geringem Gewicht
  • durch die mehrfache Antihaft-Versiegelung kann in Aluguss sehr fettreduziert gebraten und gekocht werden
  • die Oberfläche ist spielend leicht zu reinigen
  • das Gewicht ist gering

Pfanne aus Aluminiumguss

Pfannen aus Stahl-Keramik

  • mit entsprechender Beschichtung
  • die superharte, keramische und porenlose Oberfläche ist unverwüstlich, schneid- und kratzfest, pflegeleicht und nickelfrei
  • können relativ schwer sein

Pfanne aus Stahlkeramik

Emaille-Töpfe

  • haben mit den Induktionsherden wieder einen Aufschwung erhalten
  • werden zum Kochen, Garziehen und Dünsten verwendet
  • emaillierte Pfannen sollen nicht hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt werden, da Emaille springen kann (= kochendheißen Topf nicht mit kaltem Wasser abschrecken)

Beim Einkauf wird man in der Regel auf mehr als ein Material zurückgreifen, da der Verwendungszweck teilweise doch sehr unterschiedlich ist. Auch die Größe des Topfes / der Pfanne spielt beim endgültigen Kaufentscheid eine Rolle. Ein Singlehaushalt braucht kleinere, ein Mehrpersonenhaushalt kleinere und größere Töpfe / Pfannen. Es wäre nämlich nicht wirtschaftlich immer zwei kleine Pfannen aufstellen zu müssen, weil das Gargut für 4 Personen in einer Pfanne nicht Platz hat. Denken Sie auch immer an einen passenden Deckel, denn garen ohne Deckel bedeutet Energieverschwendung – davon ausgenommen ist natürlich das Kurzbraten von Fleisch u. ä..

Unter folgender Adresse finden Sie Pflegehinweise: https://www.kochen-essen-wohnen.de/pflegehinweise-von-toepfen-und-pfannen.html

Grundprinzipien der Weinanpassung an die Speisen

Die Kunst des Sommeliers liegt in der richtigen Anpassung des Weines an die Speisen.
Diese Kunst unterliegt keinen mathematischen Regeln, sie lässt für jeden einzelnen einen großen Spielraum für Phantasie und Kreativität.

Aber trotzdem gibt es einige grundsätzliche Regeln, die eingehalten werden sollten.

Anpassung nach Art des Weines:

  • Weißwein vor Rotwein
  • Leichtere spritzige Weißweine vor kräftigen aromatischen
  • Trockene Weine vor lieblichen
  • Jüngere Weine vor älteren
  • Leichte Weine vor schweren
  • Rotwein vor Süß- und Dessertwein
  • Unbedeutende Jahrgänge vor bedeutenden Jahrgängen

Anpassung nach Jahreszeit:

Im Frühjahr: frische und fruchtige Weine
Im Sommer: spritzige und säurehaltige Weine
Im Herbst: volle weiche samtige Weine
Im Winter: Volle schwere körperreiche Weine

Grundsätzlich sollte aber gelten: Heimische Speisen zu heimischen Weinen

Anschneiden von Schnittblumen

Immer wieder hört man, dass Frischblumen für Strauß, Gesteck usw. schräg angeschnitten werden sollen, damit die Haltbarkeit verlängert wird. Das wurde inzwischen widerlegt, denn die Kanäle, welche die Nährstoffe weiterleiten bleiben immer gleich viele. Schräg angeschnitten werden in der Regel alle Blumen mit einem harten Stängel, da es nicht möglich ist, mit dem Messer einen sauberen, glatten Schnitt zu erhalten. Weiche Stängel werden gerade geschnitten.

Graustichig oder strahlend weiß?

Der Schmutz in der Wäsche wird hauptsächlich durch die Tenside, die in den Waschmitteln enthalten sind, entfernt. Die Tenside lockern den Schmutz von den Fasern und emulgieren ihn mit dem Wasser. Allerdings sinkt die Wirkung der Tenside im Laufe des Waschvorganges. Damit Tenside ihre Waschkraft länger beibehalten, werden den Waschmitteln Komplexbildner beigegeben. Diese Stoffe binden die im Wasser gelösten Kalziumsalze, die sich sonst zwischen den Fasern ablagern und ein Vergrauen der Wäsche bewirken.
Tenside und Komplexbildner alleine reichen aber nicht aus um unsere Wäsche strahlend weiß zu waschen. Bleichmittel sind ein weiterer Bestandteil der Waschmittel. Diese Stoffe befreien bei Temperaturen von 60-70 °C Wasserstoffperoxyd, welches eine bleichende Wirkung hat. Weiß, weißer am weißesten wird die Wäsche allerdings durch die Beigabe von optischen Aufheller. Diese Stoffe lassen die ultravioletten Strahlen sichtbar werden und somit erscheint uns die Wäsche weißer.

Rhabarber

Rhabarber zählt zwar botanisch gesehen zum Gemüse, wird aber in der Küche wie Obst verwendet.
Dieses Knöterichgewächs stammt aus den Bergen Nordchinas und Tibets, findet aber auch in unserer Küche zu immer mehr Beliebtheit.
Im Handel findet man die Stangen der Rhabarberstaude mit einer Länge von bis zu 60 cm und einer Breite von 3-4 cm zwischen April und Juni.

Man unterscheidet im Groben 3 verschiedene Sorten:

  • Der grünfleischige Rhabarber: Diese Stangen sind meist sehr fleischig, weisen einen hohen Oxalsäuregehalt auf und sind deswegen auch sauerer.
  • Der grünfleische Rhabarber mit roter Haut: diese Stange ist weniger sauer.
  • Der rotfleischige Rhabarber mit roter Haut: Diese Stange ist viel dünner, besitzt einen milderen Geschmack und schmeckt leicht nach Himbeeren.

Was muss ich beim Einkauf und Lagerung  berücksichtigen?
Die Stiele sollten beim Einkauf frisch und knackig sein. Die Stielenden sollten nicht all zu „holzig“ sein.
Meist findet man im Handel nur die Rhabarberstangen ohne Blätter, oft können jedoch noch einige Blätter dabei sein. Es ist ratsam diese zu entfernen, da die Blätter einen hohen Oxalsäuregehalt aufweisen.
Wer Rhabarber richtig lagern will sollte ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren, so bleibt  er bis zu einer Woche frisch.
Rhabarber eignet sich auch sehr gut zum einfrieren. Einfach den Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden und einfrieren.

Zubereitung in der Küche
Rhabarber wird nicht roh gegessen, sondern immer gegart zu bereitet und findet meist in der „süßen Küche“ seine Verwendung. Man findet sehr viele Rezepte für Kompotte, Gelees, Eis, Cremen, Kuchen, Torten, Strudel Aufläufe usw., aber der Rhabarber kann auch zu Fleisch und pikanten Speisen kombiniert werden.
Die Stangen werden gewaschen und die Stielenden abgeschnitten.
Rhabarber wird nicht mit einem Gemüseschäler geschält sondern die Haut wird mit einem Gemüsemesser vom Ansatz weg abgezogen. Diese Haut muss entfernt werden, denn auch sie weist einen hohen Oxalsäuregehalt auf.
Danach werden die Stangen in große Stücke geschnitten und kurz blanchiert oder je nach Verwendung weiterverarbeitet.

Rhabarber ist gesund
Neben der Oxalsäure enthält der Rhabarber viel Vitamin C, K und Vitamine der B-Gruppe, wie B1 und B2,  sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen.

Wichtig zu beachten sind
Die Kombination in der Zubereitung mit Milch oder Milchprodukten macht das Gemüse bekömmlicher, denn das in der Milch enthaltende Kalzium bindet einen Teil der Oxalsäure, die in der gebundenen Form vom Körper nicht aufgenommen werden kann.
Menschen die an Rheuma, Arthritis, Gicht oder Nierensteinen leiden, sollten wegen des hohen Oxalsäuregehalts auf Rhabarber verzichten.

Der Rhabarber ist ein echter Frühlingsklassiker, den Sie ab jetzt überall im Handel finden.
Trauen Sie sich zuzugreifen und den Rhabarber so zu verarbeiten, wie er Ihnen am besten schmeckt.

Schnelle Küche nach der Arbeit

Kennen Sie das auch, wenn man abends nach der Arbeit erschöpft nach Hause kommt und zudem auch noch das Abendessen kochen muss? Hier sind einige nützliche Tipps, die das schnelle Vor- und Zubereiten gesunder Speisen erleichtern können.

Organisation der Küche
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man die benötigten Küchenhelfer lange suchen muss. Daher sollte man sie griffbereit und immer an derselben Stelle deponiert haben. Genau so wichtig ist es, dass die Küche aufgeräumt ist und genug freie Arbeitsflächen vorhanden sind.

Lassen Sie sich helfen
Spannen Sie Ihre Kinder oder Lebenspartner mit ein. Wenn jemand anderes den Einkauf, das Aufdecken oder das Küche Aufräumen übernimmt, ist das schon eine große Erleichterung und Sie brauchen sich nur um das Kochen des schnellen Gerichtes zu kümmern.

Rezeptwahl
Suchen Sie sich speziell Rezepte aus, die einfach, leicht und schnell zu kochen und verstehen sind. Nur so können Sie vermeiden, dass Sie bei der Zubereitung ständig nachlesen müssen. Wenn Sie schon schnelle Rezepte kennen, können diese auch bequem geändert werden, zum Beispiel mit einem anderen Gemüse oder Getreide. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, so bekommen Sie schnell abwechslungsreiche Gerichte.
Optimal wäre es auch, wenn Sie es schaffen, die Gerichte, für eine Woche zu planen. Das hätte den Vorteil, dass die länger lagerfähigen Lebensmittel  alle im Voraus bezogen werden könnten und nur die frischen Zutaten kurzfristig eingekauft werden müssten.

Der Einkaufszettel
Beim Planen des Einkaufszettels ist darauf zu achten, dass die Reihenfolge so geschrieben wird, wie die Lebensmittel im Supermarkt sortiert sind. Wenn zum Beispiel in den Regalen des Supermarktes zuerst Gemüse und Molkereiprodukte vorkommen, sind diese auch als erstes aufzuschreiben. So kann unnötiges hin und her Laufen vermieden werden.

Der besonders stressige Tag
Um für besonders stressige Tage vorzusorgen, empfiehlt es sich größere Mengen von Speisen, wie zum Beispiel Bolognese, Gulasch usw. vorzukochen. Diese können dann in Portionsformen gefüllt und eingefroren werden. So ist für einen stressigen Tag schon sehr gut vorgesorgt.

Lebensmittelvorrat
Um besonders viel Zeit bei der Vorbereitung der Lebensmittel zu sparen, empfiehlt es sich einen Vorrat an TK Produkten, wie zum Beispiel verschiedene Kräuter und Gemüsesorten, anzulegen. Nehmen Sie dafür nur ihre favoriten, denn einige eingefrorene Lebensmittel sind vom Genusswert nicht zu empfehlen, wie zum Beispiel Paprika. Achten Sie  außerdem darauf, dass immer genügend trocken Produkte, wie zum Beispiel Tomatenmark, getrocknete Kräuter, verschiedenes Gemüse in Dosen usw. vorhanden sind.

Was kommt nicht in den Kühlschrank?

Nicht alle Lebensmittel kommen in den Kühlschrank. Vor allem Obst und Gemüse, das keine Kühlschranktemperatur verträgt, sollte im Keller oder im Vorratsraum aufbewahrt werden. Zu den kälteempfindlichen Gemüsesorten zählen Kartoffel, Tomate, Melanzane, Paprika und Gurke. Durch die Kälte bekommen sie Druckstellen und verlieren ihr Aroma. Zitrusfrüchte, wie Orangen, Zitronen und Limetten können im Kühlschrank ihr typisches Aroma nicht entwickeln und sollten daher bei Raumtemperatur gelagert werden. Die meisten exotischen Früchte, wie Mango, Papaya, Ananas, Bananen, Avocado und unreife Melonen mögen die Kühlschranktemperatur nicht. Bananen werden z.B. im Kühlschrank braun. Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Pfirsiche, Weintrauben vertragen die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank.

Mythos: Wer schläft, lernt nicht

Das Gehirn hat niemals frei. Selbst im Schlaf sind Nervenzellen aktiv, um neue Informationen und Eindrücke zu verarbeiten. Dabei versucht das Gehirn permanent, Regeln zu finden, die uns helfen, die Datenflut zu strukturieren. Gelerntes wird während des Schlafens verarbeitet und gespeichert.

Ein kleines Nickerchen am Nachmittag und vor allem ausreichender Tiefschlaf in der Nacht sind gerade in  Lernphasen besonders wichtig. Hirnforscher raten Kindern überdies davon ab, vor dem Schlafen einen spannenden Film zu sehen oder ein aufregendes Computerspiel anzufangen. Es besteht die Gefahr, dass frisch erworbenes Wissen nicht ins Langzeitgedächtnis gelangt, sondern von starken emotionalen Reizen überlagert wird.

Richtig Lüften im Winter

Es wird empfohlen mehrmals täglich fünf Minuten alle Fenster weit zu öffnen und durchlüften zu lassen. Außerdem sollte gelüftet werden, wenn Wasserdampf entstanden ist, z.B. beim Duschen oder Kochen. Räume mit ausreichendem Sauerstoffgehalt lassen sich schneller erwärmen.
Generell sollte die Wohnung etwa eine Temperatur von 20°C ( +/- 2°C) haben, für das Schlafzimmer reichen 16-17°C.

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 55 % liegen. Wenn geheizt und wenig gelüftet wird, beträgt die Luftfeuchtigkeit oft nur 25 bis 30%.
Durch regelmäßiges Lüften wird auch die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung reguliert.