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Wissenswertes

Wussten Sie schon?

Mehr als eine Million Tonnen an Textilien werden nach einer Schätzung in Deutschland pro Jahr aussortiert und meist in einen Container geworfen. Hinzu kommt eine nicht bekannte Zahl an Kleidungsstücken, die schlicht im Hausmüll entsorgt werden, berichtet Thomas Ahlmann, Sprecher des Dachverbands Fairwertung, einem Netzwerk gemeinnütziger Altkleidersammler. Der Berg an alten Textilien wird dabei immer größer. „Die Leute kaufen immer mehr und von immer schlechterer Qualität“, sagt Ahlmann.

„Das Volumen steigt und steigt und steigt“, stellt die Sprecherin der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Kirsten Brodde, fest.

Quelle https://www.nwzonline.de/wirtschaft/ueber-eine-million-tonnen-an-kleidung-landen-im-muell_a_31,2,1410123280.html

Textilien aus Bambus – Schein oder Wirklichkeit?

Es gibt zwei Herstellungsmethoden für die Herstellung von Bambustextilien, wobei eine davon mehr als fraglich ist.

1. Bambus enthält nur 2-3 mm kurze Zellulosefasern, die daher nicht spinnbar sind. Die heute vielfach aus Marketinggründen als „Bambus-Textilien“ angebotene Bekleidung, vor allem Strümpfe, besteht aus Viskosfaser.
Hierbei dient Bambus lediglich als Rohstoff für die daraus in einem chemischen Prozess gewonnene und zur Viskosefaser weiterverarbeitete Cellulose.
Neben Bambus können beispielsweise auch Buche, Birke, Kiefer, Fichte, Pinie oder Eukalyptus als Celluloserohstoff für die Viskosefaserherstellung verwendet werden. In der Regel liegt bei der Bezeichnung „Bambus-Textilien“ daher eine Irreführung der Verbraucher vor.

2. Daneben gibt es Textilien aus der echten Bambus-Bastfaser. Die Bambus-Bastfaser wird einem mit der Leinenfasergewinnung vergleichbaren Verarbeitungsprozess unterzogen. Danach wird die Bambus-Bastfaser im Lang- oder Kurzstapelverfahren zu einem Garn versponnen.

Kastanien richtig lagern

Kastanien sind leicht verderbliche Früchte. Da sie einen geringen Wassergehalt aufweisen, verlieren die Edelkastanien schnell an Feuchtigkeit, trocknen aus und werden damit ungenießbar. Außerdem bieten die Esskastanien wegen ihres hohen Gehalts an Kohlehydraten wie Zucker und Stärke den idealen Nährboden für Pilze. Wollen Sie Kastanien lagern, stellen Sie sicher, dass die Herbstfrüchte möglichst zügig in ein kühles und trockenes Lager gebracht werden. Trocken sollte es vor allem deshalb sein, um unerwünschte Fermentationsprozesse im „Kastanienhaufen“ zu vermeiden. Lagern Sie die Kastanien am besten in einem Korb, durch den von allen Seiten Sauerstoff an die Edelkastanien gelangen kann. So halten sich die Früchte bis zu drei Monate. Für eine kurzfristige Lagerung für maximal zwei Wochen eignet sich auch der Kühlschrank. Die Früchte werden dabei in einem trockenen Küchentuch eingewickelt und in einem offenen Behälter gelagert.

Wie viel Flüssigkeit braucht der Körper?

Wasser ist lebensnotwendig. Mehr als 50% des menschlichen Organismus bestehen aus Wasser – bei Säuglingen sind es sogar etwa 70%. Flüssigkeit wird ständig über die Haut, über den Darm (Stuhl), die Nieren (Urin), sowie beim Atmen ausgeschieden. Deshalb muss Flüssigkeit laufend aufgenommen werden.
Wasser hat viele unterschiedliche Funktionen. Es ist in jeder Körperzelle und allen Körperflüssigkeiten enthalten – z. B. im Speichel, im Magensaft, in den Lymphen oder im Blut. Wasser ist unter anderem notwendig, um die Wärmeregulation (Schwitzen) aufrechtzuerhalten. Der Transport von Nährstoffen, Stoffwechselendprodukten und Atemgasen ist auf Wasser angewiesen. Sämtliche chemische Reaktionen im Körper benötigen ebenfalls Wasser.

Flüssigkeitsbedarf pro Tag
Der Bedarf an Wasser ist unterschiedlich und hängt unter anderem vom Energieumsatz, von der Umgebungstemperatur und der Speisenzusammensetzung ab. So spielt z. B. der Anteil an Speisesalz eine Rolle. Je nach Alter sollten pro Tag zwischen 30 und 40 ml Wasser pro Kilo Körpergewicht aufgenommen werden.

Quelle: https://www.gesundheit.gv.at

Was ist Encasing?

Encasing kommt von dem englischen to encase, was für einschließen oder einhüllen steht. Als Encasings bezeichnet man milben- und allergendichte Zwischenbezüge für Kissen, Decken und Matratzen.
In Kissen, Matratzen und Decken wird eine hohe Konzentration an Milben gefunden. Das feucht-warme Bettklima ist für die Milben schließlich das optimale Umfeld. Encasing als  allergendichtes fast porenloses oder ganz porenloses Material fungiert bei Allergien als Schutzsperre. Einerseits kommen keine Hautschuppen in die Matratze mehr, anderseits kann der Milbenkot in der Matratze zurückgehalten werden. Den Milben wird somit die Nahrung genommen und ihre Konzentration in dem Bett kann wesentlich reduziert werden.
Der Allergiker wird auch vor den Allergenen abgeschirmt, welche sich eventuell im Bettmaterial befinden. 

Quelle:
http://bettwaesche24.net/

Ablaufdatum & Haltbarkeit

Wie soll man mit Lebensmitteln nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums umgehen? Was ist der Unterschied zum „Zu verbrauchen bis“-Datum?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sagt etwas anderes aus als das „Zu verbrauchen bis“-Datum.
Die Angabe zur Mindesthaltbarkeit verrät nicht, wie lange das Lebensmittel verzehrt werden kann. Das MHD besagt lediglich, wie lange ein Lebensmittel bei richtiger Lagerung seine typischen Eigenschaften (z. B. Konsistenz, Farbe, Geschmack, Geruch, Nährwert) behält. Dieses Datum gilt allerdings nur bei geschlossenen Verpackungen und richtiger Lagerung. Wird das Produkt geöffnet, kann sich der Verderb durch die Zufuhr von Sauerstoff, Feuchtigkeit, Schädlingen (z. B. Mottenbefall) etc. beschleunigen.

Wie lange sich ein Lebensmittel tatsächlich hält, ist von vielen Faktoren abhängig: u.a. Sorte, Herstellungs-, Lager-, Transportbedingungen etc. Die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums ist zwingend, ausgenommen sind Waren, die grundsätzlich sehr lange ohne Qualitätsverlust haltbar sind wie z. B. Zucker oder Essig. Aber auch Getränke mit min. 10 Volumenprozent Alkohol, Backwaren, die innerhalb von 24 Stunden nach Herstellung verzehrt werden sowie Frischobst und -gemüse werden nicht mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen.

Auch ein abgelaufenes Produkt kann noch genießbar sein:
Prüfen Sie das Lebensmittel (Aussehen, Geruch und eventuell Geschmack), und entscheiden Sie anschließend, ob Sie es noch essen wollen oder nicht. Im Zweifelsfall sollte das abgelaufene Produkt entsorgt werden. Ist das „Zu verbrauchen bis“-Datum überschritten, wird vom Verzehr abgeraten. Es besteht die Gefahr, dass sich bei empfindlichen Lebensmitteln Keime und Bakterien entwickeln und vermehren. Daher Lebensmittel nach Ablauf des Verbrauchsdatums entsorgen.

Was kann u.a. passieren, wenn ein Lebensmittel „abläuft“?

  • Aroma geht verloren
  • Nährwerte verändern sich
  • Konsistenz ändert sich
  • Befall bzw. Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen
  • Fette und Öle werden ranzig (Oxidation)

Quelle: www.gesundheit.gv.at

Mit Lebensmitteln putzen

Oft kann man beim Putzen oder Waschen auf Chemie ganz verzichten und stattdessen Hausmittel nehmen. Dazu gehören auch Lebensmittel wie Zitrone, Essig, Kartoffeln und Co. Das ist praktisch, denn: Sie finden sich meist im Vorrat wieder, sind billig und noch dazu umweltfreundlicher als herkömmliche Reinigungsmittel. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel das Talent zum Putzteufel haben und was sie sonst noch alles im Haushalt drauf haben.
Zitrone
Grasflecken behandeln: Ältere Grasflecken mit Zitronensaft vorbehandeln, lauwarm ausspülen und wie gewohnt waschen. Gegen Kalkflecken: Glas wird wieder ganz klar, wenn man es mit einer Zitronenschale abreibt. Badezimmer reinigen: Gelbe Ablagerungen in Wannen und Waschbecken kann man mit Zitronensaft entfernen.
Essig
Deodorantflecken: Wäschestück in verdünntes Essigwasser einweichen und anschließend wie gewohnt in der Maschine waschen.
Gegen Rauchgeruch: Schüssel mit Essigwasser in der Wohnung aufstellen. Das bindet den unangenehmen Geruch. Kalk auflösen: Kalkflecken und -Beläge lassen sich mit Essigwasser entfernen.
Backpulver
Enge Gefäße reinigen: Schwer zugängliche Vasen oder Thermoskannen reinigt man am besten, indem man Backpulver in das Gefäß gibt und warmes Wasser darauf gießt. Einfach 30 Minuten einwirken lassen und danach mit klarem Wasser ausspülen.
Fettflecken entfernen: Mit Backpulver gehen die unbeliebten Flecken gut raus. Pulver dick auf das Kleidungsstück auftragen und über Nacht einwirken lassen. Anschließend das Kleidungsstück wie gewohnt waschen. Vorhänge aufhellen: Gardinen werden wieder wunderbar weiß, wenn man eine Tüte Backpulver zum Waschpulver gibt.Salz
Tintenflecken entfernen: Fleck mit Salz bestreuen und einwirken lassen. Mit Essig nachbehandeln. Wäsche danach in die Maschine geben. Gegen Rotweinflecken: Betroffene Stelle dick mit Salz bestreuen, einige Stunden einwirken lassen, abbürsten und den Fleck heiß auswaschen.
Glänzendes Silber: Angelaufenes Silberbesteck in eine Plastikschüssel auf ein Stück Alufolie legen. Mindestens 1 Teelöffel Salz darüber geben und mit heißem Wasser begießen. Einige Minuten einwirken lassen, abwaschen und trocknen.
Kartoffeln
Schränke und Türen werden wieder hell, wenn man sie mit dem Aufgusswasser von gekochten Kartoffeln abreibt. Saubere Spiegel: Schmutzige Spiegel blitzen wieder ohne Schlieren, wenn man sie mit einer halbierten rohen Kartoffel einreibt. Danach mit einem Tuch trockenputzen. Gegen Spinatflecken: Flecken gleich mit einer halbierten, rohen Kartoffel abtupfen. Die Stärke zieht den grünen Farbstoff aus der Kleidung. Anschließend warm mit Seife auswaschen.
Cola
Rost entfernen: Rostige Gegenstände mit Cola abreiben oder darin einweichen. Hinterher mit Wasser abspülen, trockenreiben und mit Maschinenöl oder Autowachs polieren. Ausguss reinigen: Bei leicht verstopften Ausgüssen hilft Cola: Hineingießen und über Nacht einwirken lassen. Mit heißem Wasser nachspülen.
Butter und Öl
Grasflecken entfernen: Grasflecken in robusten Materialien wie Jeans und Baumwolle erst mit Butter einreiben, dann mit siedendem Seifenwasser auswaschen und gut nachspülen.
Gegen Schmierölflecken: Butter auf ein sauberes Tuch geben, Flecken wegreiben und danach mit Waschmittel auswaschen.
Kunststoff entfärben: Wenn Schneidebretter oder Entsafter aus hellem Kunststoff vom Karotin der Möhren verfärbt sind, Küchenpapier mit Öl tränken und die Kunststoffflächen damit sauber reiben.
Zwiebeln
Fenster reinigen: Um Fliegendreck von Scheiben zu entfernen, nimmt man eine Zwiebel, halbiert diese und reibt darüber. Dann mit Fensterputzmittel nachreinigen.  Lederschuhe putzen: Wasser- und Schneeränder kann man gut entfernen , wenn man die Schuhe mit einer halbierten Zwiebel abreibt.

Hülsenfrüchte

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte sind die reifen, an der Luft getrockneten Samen der Schmetterlingsblütler. Sie werden auch als Leguminosen bezeichnet.
Zu ihnen zählen Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Erdnüsse.
Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Pflanzen der Menschheit und werden vor allem in Asien, Nord- und Südamerika angebaut.
In vielen Ländern sind sie Grundnahrungsmittel wie z.B. in Lateinamerika, Indien und Afrika.
Hülsenfrüchte liefern viele Kohlenhydrate und Ballaststoffe, wenig Fett (außer Sojabohne und Erdnuss) und viel Eiweiß. Aus diesem Grund sind sie ein guter Ersatz für tierisches Eiweiß. Wichtig ist hierbei jedoch dass sie mit anderen Lebensmitteln wie Getreide, Milch oder Ei kombiniert werden damit das Eiweiß vom Körper besser aufgenommen werden kann.
Einige Beispiele für gute Eiweißkombinationen sind: Bohnensalat mit Brot, Reis mit Erbsen, Pasta fagioli, Erbsensuppe mit Sahne.
Weiters enthalten Hülsenfrüchte B-Vitamine, Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Saponine.
In der Küche sind Hülsenfrüchte vielseitig einsetzbar: als Beilage, als Brotaufstrich, als Grundlage für Bratlinge z.B. Bohnenburger, als Salate oder als Suppe. 
Bei der Zubereitung ist darauf zu achten dass die Hülsenfrüchte vollständig gegart werden da sie  in rohem Zustand unverträgliche Stoffe enthalten die erst beim Kochen zerstört werden.

Quellen:
Ernährung heute, C. Schlieper. Handwerk und Technik 2014.
Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger, Rimbach, Möhring, Erbersdobler. Springer Verlag 2010.
http://www.was-wir-essen.de/

Waschen der Sportbekleidung wenn unangenehme Gerüche auftreten bzw. diese entfernen

Wir alle schwitzen beim Sport. Dieser Schweiß setzt sich in der Sportbekleidung ab und kann zu unangenehmen Gerüchen führen, die selbst nach dem Waschen nicht verschwunden sind. Zwar riecht der frische Schweiß noch nicht, doch sobald er durch Bakterien zersetzt wird, tritt der typische Schweißgeruch auf.

Grundsätzlich gleich waschen
Grundsätzlich die Bekleidung sofort nach dem Sport waschen. Schweiß und Salze sowie Pimentpartikel werden ausgeschwemmt und setzen sich nicht in den Fasern fest. Wird erst später gewaschen, z.B. 1 x wöchentlich mit voller Maschine, um den Energie- und Wasserverbrauch zu senken, die verschwitzte Wäsche in der Zwischenzeit luftig trocknen und gut gelüftet lagern.

Um unangenehmen Schweißgerüchen vorzubeugen oder diese zu entfernen haben sie mehrere Möglichkeiten:

Waschen bei höheren Temperaturen
Waschgänge mit 40 °C oder noch besser 60 °C sind geeigneter Gerüche aus Fasern zu entfernen. Sportbekleidung aus synthetischen Materialien können meist aber nur bei 30 °C gewaschen werden. Das Pflegeetikett der Bekleidung beachten.

Waschen bei 40 °C mit sauerstoffhaltigem Bleichmittel

Sportwaschmittel
Als Alternative für farbempfindliche synthetische Textilien helfen auch Spezialwaschmittel mit Geruchabsorbern, die als Sportwaschmittel im Handel angeboten werden. Die Mittel enthalten organische Zinkverbindungen, die in wässriger Lösung Stinkstoffe binden. Ein Teil der Verbindung überzieht beim Waschen die Faser, so bleibt die Wäsche auch beim Tragen länger frisch.

Behandlung mit PAP-haltiger Hygienebleiche
Für empfindliche, nur bis 30 °C waschbare Wäsche mit unangenehmen Schweißgeruch, wirkt eine Behandlung mit PAP-haltiger Hygienebleiche (Phthalimidoperoxohexansäure). Die wirkt bereits ab 20 °C und bereits bei neutralem Feinwaschmittel desinfizierend.

Hygienespülungen
Auch können im Handel übliche Hygienespülungen verwendet werden. Da Hygienewaschmittel im Haushalt mit gesunden Personen absolut nicht notwendig sind und diese Mittel die Umwelt stark belasten, sollten sie nur selten bzw. bei Bedarf verwendet werden.

Sporttextilien keinesfalls mit Weichspüler waschen
Weichspüler beeinträchtigen die Funktion der Sportbekleidung.
Die Verwendung von Essig ist keine Alternative. Manche Fasern, z. B. viele synthetische oder Regeneratfasern, können im Gegensatz zu Wolle und Seide durch Säuren angegriffen werden. Zudem raten Maschinenhersteller von der Verwendung von Essig in Waschmaschinen ab, da z. B. Gummiteile angegriffen werden können.

Die Wäsche gleich nach dem Waschen aus der Maschine holen und zum Trocknen aufhängen, da sich in der feuchten Wäsche Keime vermehren können. Denn je weniger Keime die Wäsche enthält, desto mehr Frischegefühl.

12 Dinge, die in einem Nähkästchen nicht fehlen sollten

Nähkästchen

Stoffschere
Die Schneiderschere eignet sich am besten für den Zuschnitt. Durch den Winkel des unteren Blattes bleibt der Stoff flach liegen. Es gibt verschiedene Größen, auch Modelle für Linkshänder und Spezialscheren für Synthetics und Maschenware.

Stickschere
Die Stickscher eignet sich nicht nur für  viele Handarbeiten, sondern auch dazu, Nähte aufzutrennen, Knopflöcher aufzuschneiden und Stoffkanten einzuknipsen.

Handmaß
Zum Abmessen von Säumen, Nahtzugaben und Abnähern.

Pfeiltrenner
Der Pfeiltrenner oder auch Nahttrenner genannt, hat eine scharfe, gebogene Kante, mit der Sie Nähte auftrennen können, und eine Spitze zum Erfassen des Fadens. Sie können damit auch maschinengenähte Knopflöcher aufschneiden. Gehen Sie mit dem Trenner vorsichtig um, damit Sie nicht in den Stoff schneiden.

Maßband
Zum Abmessen von Längen und Umfängen. Mit dem Maßband werden die Körpermaße gemessen. Am praktischsten ist ein flexibles Kunststoffband, das nicht reißt und sich nicht dehnt. Es hat eine Gesamtlänge von 1,5 m und ist auf beidenSeiten in Zentimeter und Millimeter eingeteilt. Die Enden sind mit Metallklammern verstärkt.

Handnähnadeln
Braucht man zum Nähen und Verschließen von Nähten mit der hand. Es gibt sie in verschiedenen Längen und Ausführungen.

Fingerhut
Der Fingerhut schützt den Mittelfinger oder Zeigefinger der Hand, mit der Sie nähen, vor Nadelstichen. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich. Er muss gut sitzen, darf aber nicht zu eng sein.

Maschinennadeln
Gibt es in verschiedenen Ausführungen und Stärken für alle möglichen Arten von Stoff. Für das Vernähen von normalen Baumwollstoffen eignen sich Universalnadeln der Sträke 70.

Nähgarn
Von Nähgarn in allen möglichen Farben kann man nie genug haben.  Für den Standartnähkasten empfiehlt sich ein Polyesternähgarn der Stärke 60.

Nadelkissen
Dient dem aufbewahren von Nadeln, damit sie nicht überall umherfliegen und im Staubsauger landen. Zum einsammeln der Nadeln eignet sich ein Magnet.

Schneiderkreide
Oder Markierstifte. Schneiderkreide ist sehr praktisch, um Details wie Markierlinien und Änderungen bei der Anprobe zu markieren. Sie ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Stecknadeln
Dienen zum zusammenstecken mehrerer Stofflagen. Werden anstatt des Heftens verwendet.

Knochengesundheit durch eine ausgewogene Ernährung

Kalzium ist für unseren Körper ein wichtiges Mengenelement. Eine ausreichende Zufuhr gewährleitstet eine normale Knochenentwicklung während des Wachstums und den Erhalt der Knochenmasse im Alter. Der durchschnittliche Bedarf eines Erwachsenen liegt bei 1.000 mg pro Tag, wobei Schwangerschaft, Menopause usw. den Bedarf verändern.
Wie kann man nun den Bedarf optimal decken? In den Medien kursieren jede Menge unterschiedliche Meinungen. So ist ein Teil der Bevölkerung z. B. der Meinung, dass man den Kalziumbedarf ohne Milch und Milchprodukte nicht decken kann. Im Gegenteil dazu schwirrt auch die Meinung in einigen Köpfen herum, dass Milch und Milchprodukte in Wahrheit sogar Kalziumräuber sein sollen. Mitarbeiter des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen haben sich genauer mit dem Thema beschäftigt und sind zum folgenden Fazit gekommen:

  • Milch und Milchprodukte sind keine Kalziumräuber- im Gegenteil, sie liefern Kalzium mit einer guten Bioverfügbarkeit. Zwar tragen die enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren zu einer vermehrten Kalziumausscheidung über den Urin bei, in Summe ist die Kalziumbilanz beim Konsum vom Milch und Milchprodukten jedoch positiv. Diese Lebensmittel leisten also einen positiven Beitrag für unsere Knochengesundheit.
  • Es ist aber auch möglich den Kalziumbedarf ohne den Konsum von Milch und Milchprodukten zu decken. Eine hervorragende Quelle stellen Mineralwässer dar. Diese, aber auch mit Kalzium angereicherte Sojadrinks, weisen eine mit der Milch vergleichbar hohe Bioverfügbarkeit auf. Bei den pflanzlichen Lebensmitteln variiert der Gehalt sehr stark bzw. wird die Verfügbarkeit durch verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe gehemmt. Dazu gehören z. B. die Oxalsäure in Mangold, Rhabarber, Spinat, Kakaopulver, Mandeln, Cashewkernen, Hasel- und Erdnüssen oder die Phytinsäure in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und Nüssen. Der Gehalt an solchen hemmenden Substanzen kann jedoch durch Einweichen und Kochen der Lebensmittel verringert werden und die genannten Lebensmittel dienen trotzdem als geeignete Kalziumlieferanten. Zu den Lebensmitteln mit hohem Kalziumgehalt und hoher Bioverfügbarkeit zählen Grünkohl, Pak Choi, Chinakohl, weitere Kohlköpfe und Rucola.

Quelle: Ernährung im Fokus: Zeitschrift für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Ausgabe: November/ Dezember 2014.

Was tun wenn mein Kind nicht frühstücken will?

Das Frühstück bietet den optimalen Start in den Tag- nach der Nacht sind die Energiespeicher leer und der Körper muss mit Energie und den lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden.
Manche Kinder verweigern jedoch das Frühstück weil sie noch keinen Appetit haben oder lieber etwas länger schlafen wollen.
In diesen Fällen ist es wichtig dass das Kind zumindest etwas trinkt bevor es das Haus verlässt- eine Tasse Kakao oder ein Smoothie eignen sich hier besonders gut.

Wenn das Frühstück ausfällt sollte besonders Wert auf eine gesunde und ausgewogene Jause gelegt werden.
Diese sollte folgende Komponenten enthalten:

  • Getreideprodukt z.B. Vollkornbrot, Brezel, Haferflocken, Vollkorncracker …
  • Obst oder Gemüse z.B. Apfel, Zwetschgen, Orange, Banane, Gurke, Peperoni, Radieschen, Fenchel, Karotte …
  • Milchprodukt z.B. Joghurt, Käse, Topfenaufstrich …
  • etwas zu trinken: Wasser oder ungezuckerten Tee

Nicht so gut geeignet sind Limonadengetränke oder Eistee, Kuchen, Schokoriegel, Brioches, Gummibärchen, Chips u.ä.

Leckerer Jausensnack: 1 Vollkornbrötchen mit 1 EL Frischkäse bestreichen und mit fein aufgeschnittenen Radieschen garnieren, dazu gibt es 3-4 Zwetschgen und einen ungezuckerten Früchtetee.

Quellen:
BILLA- Coole Jause, 2010
Schweizer Gesellschaft für Ernährung: Tipps für gesunde Znüni und Zvieri
www.waswiressen.de

Der Jerseystoff

Ein Jersey (in der Schweiz: Tricot, von französisch tricoter, stricken) ist ein weicher, oft elastischer Stoff, gestrickt oder gewirkt, aus Garnen, aus Viskose oder Viskosemischungen, Wolle oder Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide.
(Quelle: www.wikipedia.org)

Jerseystoff wird sehr vielseitig verwendet, wie zum Beispiel für T-Shirts, Trainerhosen, Leggins, Sweatshirts, Röcke oder Kleider. Kinderkleider werden häufig aus Jerseystoffen gefertigt sowie Mützen und Schals.

Für die Verarbeitung von Strickstoffen eignen sich besonders eine Overlock-Maschine oder eine Coverlock-Maschine. Auch mit einer gewöhnlichen Haushaltsnähmaschine ist es möglich Jerseystoffe zu nähen, jedoch muss die richtige Stichwahl getroffen werden. Der Jerseystoff ist ein elastischer Stoff und deshalb nur mit elastischen Nähten zu nähen. Ein normaler Geradstich würde beim geringsten Zug reißen. Außerdem sollte mit einer Jerseymaschinennadel genäht werden, da diese eine abgerundete Spitze hat und somit den Stoff beim Durchstechen nicht verletzt. Mit einer gewöhnlichen Nähmaschinennadel mit einer spitzen Spitze kann es passieren, dass die Gewebefäden beim Durchstechen beschädigt werden und sich kleine Löcher bilden.

Fett macht nicht fett

Der Körper braucht sogar einen gewissen Anteil an Fett. Rund 30 Prozent aller Kalorien sollen aus fetthaltigen Lebensmitteln kommen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Im Schnitt etwa 70 bis 80 Gramm Fett am Tag. Isst man mehr Fette, werden diese im Körper abgelagert. Außerdem kommt es darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen. Gesund sind ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken zum Beispiel in Oliven oder Walnüssen. Auch Fette aus Fischen sind gesund. Vermeiden sollte man hingegen eine hohe Zufuhr von gesättigten Fetten. Diese sind vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden, aber auch z.B. in Kokosfett. Achtung, diese Fette sind manchmal auch in Wurstwaren oder Kuchen versteckt.
In folgender Tabelle sehen Sie die Zusammensetzung einiger Fette:

Fettsäurenmuster

Quelle: www.ernaehrung.de, www.berliner-zeitung.de 

Wasch- und Reinigungsmittel-biologisch abbaubar!?

Auf viele Wasch- und Reinigungsmitteln finden sich Hinweise auf die biologische Abbaubarkeit des Produktes. Zwar hӧrt sich das sehr gut an, biologisch abbaubar bedeutet aber nicht, dass das Mittel sicher keine Auswirkungen auf die Umwelt hat.
Die biologische Abbaubarkeit betrifft nur die darin enthaltenen anionischen und nicht-ionischen Tenside, die laut den EU-Richtlinien als vollständig abbaubar gelten
wenn sie unter Laborbedingungen  innerhalb von 28 Tagen bis mindestens 60% abgebaut sind.
An kationischen Tensiden und anderen chemischen Stoffen wie Duftstoffen, Säuren, Bleichmitteln, Enzymen, die ebenfalls in Waschmitteln und Reinigungsmitteln reichlich vorkommen, gibt es keine Anforderungen im Gesetz.
Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Wasch- und Reinigungsmittel sind umweltbelastend. Es liegt an jedem Einzelnen mit diesen Stoffen, die täglich verwendet werden, verantwortungsvoll umzugehen. Deshalb ist es wichtig Waschmittel und Reinigungsmittel so sparsam wie mӧglich zu verwenden und zertifizierten Produkten (zum Beispiel mit der Euroblume oder dem Label „Eco Garantie“) den Vorzug zu geben.

Euroblume
Abb.: Euroblume

Quellen:
www.lfu.bayern.de
www.pm-magazin.de

Was ist Softshell?

Bekannt als universeller Allrounder , gilt Softshell als der perfekte Begleiter bei nass windigen “Outdoor- Aktivitäten“.

Softshell verbindet drei Lagen zu einer Schicht:

  • einen widerstandsfähigen Oberstoff zum Schutz,
  • eine Membran, die Wind und Wasser abhält,
  • sowie wärmendes Microfleece

Das Material hält das Körperklima konstant und weist eine hohe Atmungsaktivität auf.
Eine hohe Elastizität ermöglicht zudem Tragekomfort und optimale Bewegungsfreiheit.
Softshell Bekleidung ist multifunktionell einsetzbar – beim Radfahren, Wandern, Laufen, Klettern, Skitourengehen oder auch beim Skifahren.

Welche Produkte sind im Handel erhältlich? Neben dem Klassiker der Softshelljacke gibt es Hosen, Mäntel, Overalls, Handschuhe, Mützen und Kappen im Handel zu finden.

Softshell richtig pflegen und waschen.
Jede Wäsche, vor allem jede Nasswäsche ist nicht gerade ein Segen für die einzelnen Softshell-Membranen. Versucht eure Kleidung nur dann zu waschen wenn es wirklich notwendig ist. Manchmal reicht es aus die Bekleidung gut zu lüften.

Damit die Atmungsaktivität und die wasserabweisenden Eigenschaften der Funktionsbekleidung erhalten bleiben, ist es auf jeden Fall erforderlich, dass ihr eure Softshellbekleidung in geregelten Abständen (wenn notwendig) wascht.

Es wird empfohlen flüssiges Feinwaschmittel zu verwenden, da sich Waschpulver nicht so gut auflöst und die Poren der Membran verstopfen kann. Einige Hersteller bieten auch Softshell- Waschmittel an. Keinesfalls Weichspüler verwenden, da sich bei einem Waschgang mit Weichspüler ein hauchdünner Film über das Gewebe der inneren Membran legt. Dieser Film lässt dann den Schweiß einfach nur abperlen, anstatt ihn bei der Benützung durch das Gewebe nach Außen zu leiten. Also nochmals: Finger weg von Weichspülern, diese zerstören die Atmungsaktivität der Jacke.

Wascht in einem separaten Extra Waschgang, also ohne weitere Kleidungsstücke, mit Pflegeleichtprogrammen oder Schonwaschgang mit einer Temperatur zwischen. 30°und höchstens 40° Grad Celsius. Beim Schleudervorgang nicht mehr als 800 Umdrehungen/Min.

Die Kleidungsstücke werden an der Luft getrocknet.
Viele Hersteller raten von der Verwendung des Wäschetrockners ist ab, da die kleinen Mikrofasern der Softshell- Membranen zerstört werden können die für die Atmungsaktivität der Bekleidung sorgen. Auf jeden Fall ist immer aufs Etikett zu achten.
Bei den meisten Funktionsjacken wird darauf hingewiesen überhaupt nicht zu bügeln. Wenn es trotzdem sein muss, dann bitte erst nach dem Trockenen zum Glätten bei ganz niedriger Temperatur und ohne Dampf.
Falls ihr merkt, dass die Wasserabweisende Funktion nachlässt, gibt es die Möglichkeit die Jacke nach der Trocknung zu imprägnieren.
Es werden im Handel eigene Imprägnier Sprays(Gebrauchsanweisung genau durchlesen) angeboten.

Wenn diese Pflegetipps beachtet werden, werdet ihr lange, Freude an eurer „Sportbekleidung aus Softshell haben.

Qellenangabe:
Jeton 2000 Softshell
www.softshelljackedamen.net

Schaum bei der Herstellung von Fleischsuppen / Suppenfleisch muss nicht abgeschöpft werden.

Der Schaum, der sich während dem Kochen einer Fleischsuppe bzw. eines Suppenfleisches bildet, muss nicht abgeschöpft werden. Er sieht in den verschiedenen Kochstadien unappetitlich aus, ist aber nicht schädlich. Der Schaum besteht aus Proteinen, die vom Fleisch ausgetreten sind und im Wasser gerinnen. Nach einigen Minuten Kochzeit lösen sich diese Eiweißklümpchen aber wieder in der Brühe auf und tragen zum Geschmack bei. Nur wer eine vollkommen klare Brühe haben will, muss den Schaum abschöpfen.

Quelle: FISCHER: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer; PIPER 2011

Einkaufs- und Verarbeitungstipps der Schwarzwurzel

Von Oktober bis April findet man auf den Märkten die besondere Wurzel mit rindenähnlicher dunkelbraunen Schale und milchigem weißem Fruchtfleisch. Die Schwarzwurzel hat einen leicht süßlichen, nussigen Geschmack, der an Spargel erinnert. Daher kommt auch der zweite Name der Schwarzwurzel, nämlich "Winterspargel". Beim Einkauf der Schwarzwurzel ist darauf zu achten, dass die Wurzeln gerade wachsen, unverletzt und ohne Vergabelungen sind. Schwarzwurzeln sollte man in Zeitungspapier und in kühlem Lagerraum aufbewahren, so bleiben sie ein bis zwei Wochen frisch. Überlagerte Ware wird holzig, bitter und trocknet rasch aus. Schwarzwurzel sollte man immer gründlich waschen und mit einem Spargelschäler schälen. Sobald man die Wurzeln in Stücke geschnitten hat, sollte man sie sofort in Zitronenwasser einlegen. Dadurch vermeidet man, dass der beim Schneiden austretende Milchsaft das Wurzelfleisch durch Oxidation braun verfärbt. Das Gemüse wird in Wasser mit Salz und Zitrone gekocht und eignet sich als Salat, Suppe und ähnlich wie Spargel als Beilage zu Rinder- und zu Schweinsbraten.

Ingwer: Aufbewahrung und Verarbeitung

Ingwer ist ein köstliches Rhizom (Sprossachsensystem, "Erdspross"), aber es ist schwierig die ganze Knolle sofort aufzubrauchen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, ein Stück vom Ingwer im Kühlschrank aufzubewahren und den Rest einzufrieren. Im Kühlschrank hält der ungeschälte Ingwer im Gefrierbeutel bis zu 4 Wochen.
Um den Ingwer zu verarbeiten, muss er zuerste geschält werden. Anschließend benutzt man zum Reiben am Besten eine Ingwerreibe aus Keramik. Mit ihren äußerst harten und scharfen Zähnchen, verwandelt diese spezielle Reibe die zähe Wurzelknolle zu einem saftigen Mus. Die Fasern des Ingwers bleiben dabei auf der Reibe haften, müssen aber keineswegs weggeschmissen werden. Man kann die Ingwerfasern in Rapsöl einlegen und kann so ganz einfach ein wunderbares Ingweröl kreieren. Weitere Vorteile der Ingwerreibe sind, dass der im Ingwer enthaltene Saft nicht aus den Fasern austreten kann und die Ingwerreibe besonders einfach zu reinigen ist. Natürlich eignet sich die Reibe auch für diverse andere Zutaten, wie etwa Knoblauch, Möhren, Rettich oder Muskatnuss.
Der geriebene Ingwer passt sehr gut zu Geflügel, Lamm sowie zu Fisch. Auch Gemüsesuppen, Lebkuchen, Milchreis, Obstsalat, Kaffee und Tee können mit Ingwer verfeinert werden.

IngwerreibeQuelle: www.modernemakrobiotik.files.wordpress.com201111ingwerreibe 

Beschirm dich!

Der Regenschirm
Mehr als 95% der bei uns verkauften Schirme werden in Fernost einfach und billig produziert. Sie werden bereits nach kurzer Gebrauchszeit weggeworfen, weil die Mechanik nicht mehr funktioniert oder die Stangen im Wind zerbrochen sind. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 30 Millionen Stück weggeworfen und bilden einen gigantischen Müllberg.

Beim Kauf beachten
Der Preis eines Schirmes, sagt nicht sehr viel über die Qualität aus, bekannte Marken- oder Designerlogos werden teilweise auf billige Fernware geklebt, dadurch wird das Produkt zwar teuerer aber nicht besser.
Schirme mit manueller Bedienung sind meist besser und länger haltbar als Schirme mit Automatiköffnung.
Der Begriff „windproof“ oder „windstabil“ bedeutet, dass der Schirm bei einem eventuellen Überschlagen durch den Winddruck wieder gut zurück geholt werden kann. Es bedeutet nicht, dass der Schirm einem Starkwind standhält.
Langschirme sind stabiler und haben eine größere Spannweite als Taschenschirme. Ein guter Langschirm hat zehn Verstrebungen, ein guter Taschenschirm acht.
Einfache Schirmgestelle sind aus schwarz lackiertem Metall, aus Nickel oder Messing. Die besten Schirmgestelle sind aus Federstahl, aber auch Carbon und Fiberglas sind eine Hightech- Alternative. Aluminium ist leicht, aber nicht stabil.
Das Gestell sollte hart, aber elastisch sein und auf Druck nur kurz nachgeben und dann wider zurückfedern.
Hochwertige Schirme sind einzeln pro Segment bedruckt und haben keine zerschnittenen Muster. Der Bezug ist an der Kante gut gesäumt oder mit einer sauberen Webkante verarbeitet. Die Bespannung darf nicht locker sein und alle Bahnen sollten exakt auf den Streben sitzen.
Die Bezugsstoffe sind meist aus Polyester, weil diese Stoffe im nassen wie im trockenen Zustand formstabil bleiben sollen. Fast alle Stoffe werden heute unsichtbar mit Teflon beschichtet, damit die Schirme besonders regendicht, schmutz- und fleckgeschützt sind.

Pflege von Schirmen
Nasse Schirme über Nacht aufspannen. Metall trocknet langsamer als der Bezugsstoff. Wenn der Schirm zu früh zusammengelegt wird, kann das Gestell oder die Metallverbindung rosten bzw. korrodieren Zu kurzes Trocknen ist die Hauptursache für defekte Schirme.
Bewahren Sie den Schirm möglichst sorgfältig zusammengedreht und durch eine Hülle geschützt flach liegend oder frei hängend auf.
Langschirme sehen in einem Schirmständer stehend dekorativ aus, aber das Gestell kann je nach Qualität verbogen werden und der Schirm verstaubt.
Einzelne Flecken werden mit viel Wasser und einem weichen Schwamm entfernt. Vermeiden sie den Gebrauch von Schmutzradierer, Seife und Waschmittel, da sie sonst nicht mehr Wasserdicht sind und eine Nachimprägnierung brauchen.
Bei einem Schirm mit sehr gutem Gestell lohnt sich eine Neubespannung. Sie haben eine große Auswahl zwischen klassischen und modernen Mustern. Bevor sie einen guten, nicht mehr funktionsfähigen Schirm einfach wegwerfen, erkundigen sie sich im Fachgeschäft, meist lohnt sich eine Reparatur.

Qellenangabe: Haushalts 1x1, Noch mehr Expertenwissen, Topp Verlag

Pfeffer

Der schwarze oder Echte Pfeffer stammt ursprünglich aus Südindien, wird heute aber in vielen tropischen Regionen angebaut, unter anderem in Indien, Sri Lanka, Vietnam, Afrika und Brasilien. Jährlich werden etwa 200.000 Tonnen Pfeffer umgeschlagen.

Schwarz, grün, weiß oder rot – eine Frage der Ernte und Verarbeitung
Alle Pfeffersorten stammen von einer Pflanze, dem Pfefferbaum, ab.
Für grünen Pfeffer werden die unreifen Beeren geerntet und in Lake gelegt oder bei hoher Temperatur getrocknet. Grüner Pfeffer ist weniger scharf und schmeckt angenehm frisch. Er passt daher gut zu asiatischen Gewürzen und aromatisiert Saucen, Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Pasteten.
Für den schwarzen Pfeffer werden die grünen Beeren nach der Ernte fermentiert und anschließend getrocknet. Dabei erhalten sie eine dunkle Farbe und schrumpeln runzelig zusammen. Schwarzer Pfeffer ist beißend scharf und schmeckt würzig-aromatisch. Man kann schwarzen Pfeffer universell einsetzen, z. B. Saucen, Fleisch, Wild, Geflügel, Suppen,…
Zur Herstellung des weißen Pfeffers werden die reifen roten Beeren verwendet. Nach der Ernte werden die Beeren für etwa eine Woche in kaltes Wasser gelegt und anschließend das Fruchtfleisch entfernt. Danach werden die Kerne getrocknet. Weißer Pfeffer ist weniger aromatisch, besitzt jedoch die volle Schärfe. Weißer Pfeffer eignet sich zum Würzen von hellen Sahnesaucen, hellem Fleisch und Fischfilets.
Für die Gewinnung des roten Pfeffers werden die vollreifen Früchte des Pfefferbaumes verwendet und entweder in Lake gelegt oder getrocknet. Der rote Pfeffer ist sehr scharf und aromatisch-fruchtig im Geschmack. Er ist im Handel nur sehr selten erhältlich.

Der rosa Pfeffer stammt von einer anderen Pflanze und hat mit dem richtigen Pfeffer nichts zu tun. Sein Geschmack ist süßlich, aromatisch-würzig und nur leicht scharf. Er würzt Fleisch, Fisch, Saucen und Käsegerichte.

Eigenschaften
Seine Schärfe verdankt der Pfeffer dem Alkaloid Piperin. Das Piperin regt die Sekretion des Speichels, des Magensaftes, der Enzyme des Darmes und die Ausscheidung von Gallenflüssigkeit an. Dadurch wirkt er appetitanregend und verdauungsfördernd.

Lagerung
Pfeffer ist im Handel als ganze Körner oder gemahlen erhältlich. Ganze Pfefferkörner sind viele Monate haltbar, wenn sie trocken, lichtgeschützt und luftdicht verpackt, gelagert werden. Gemahlen verliert das Gewürz bereits nach 4-6 Monaten sein Aroma. Daher am besten Pfeffer erst bei Bedarf mahlen.

Quellen: www.ages.at , www.kuechengoetter.de

Kennen Sie die Lernmethode Cluster?

Nutzen:
Clustern dient dem grafischen Darstellen vom bereits vorhandenen Wissen zu einem Thema. Es eignet sich gut, wenn sie Ideen sammeln, für einen Aufsatz, für eine Veranstaltung, für den Einstig in einen Unterricht ….

Wie?
Sie nehmen ein weißes Blatt Papier und schreiben das Thema in die Mitte. Nun lassen sie Ihre Gedanken zu diesem Thema starten, jeden Gedanken schreiben sie in eine Wolke, jeden weiterführenden Gedanken verbinden Sie mit einer Linie. Endet ein Gedankengang, beginnen Sie wieder in der Mitte, bis Ihnen nichts mehr einfällt.
Am Ende haben sie eine Sammlung von Ideen und Gedanken zu einem Thema.

Wer?
Sie könne das alleine, zu zweit oder auch in der Gruppe machen. In der Gruppe sollte jeder einen Stift haben und still am Plakat arbeiten. Wiederholugen werden am Ende gekenzeichnet.

Probieren Sie es aus!

Grundlagen und Richtlinien beim Zuschneiden

Der Anschnitt des Stoffes sollte fadengerade sein. Ist dies nicht der Fall, so ziehen Sie von Webkante zu Webkante einen Gewebefaden. Entlang dieser Markierung wird der Stoff fadengerade geschnitten.
Bei festen Stoffen (Baumwollstoffen) können Sie eventuell von Webkante zu Webkante reißen.

Feste Stoffe reißen Faden ziehen
Besonders zu beachten gilt die Musterrichtung. Es sind zwei Arten zu unterscheiden: Stoffe mit einseitigem Muster und Stoffe mit gleichseitigem Muster
Bei gleichseitigem Muster können die Schnitt-Teile sowohl nach oben als auch nach unten (gestürzt) aufgelegt werden. Dadurch kann der Stoff in der Regel besser ausgenutzt werden.

Stoffe mit gleichseitigem Muster

Bei einseitiger Musterrichtung müssen alle Schnitt-Teile in gleicher Richtung aufgelegt werden.

Ebenso dürfen Stoffe mit Strich (z. B. Samt, Cord, Nicki, ...) nur in einer Richtung zugeschnitten werden. Samt, Cord und Velours werden gegen den Strich aufgelegt (leuchtendere Farbe), alle anderen Stoffe werden mit dem Strich zugeschnitten. Dasselbe gilt für Stoffe mit Glanz. Auch hier ist es besonders wichtig, dass alle Schnitte in dieselbe Richtung aufgelegt werden.
Bei Stoffen mit Bordüren müssen die Schnitt-Teile in eine Richtung aufgelegt werden.

Stoff mit Bordüren

Nach der Bestimmung des Stoffes kann mit dem eigentlichen Zuschneiden begonnen werden. Es gilt:

  • Der Zuschnitt erfolgt in der Regel bei doppelter Stofflage. Um ein Verrutschen zu verhindern, werden die Stofflagen (Webkante auf Webkante) aufeinander gesteckt.
  • Die rechte Stoffseite liegt innen.
  • Den Fadenlauf beachten; dieser verläuft parallel zur Webkante. Der Fadenlauf auf Stoff und Schnitt-Teil müssen unbedingt übereinstimmen.
  • Stoffbruch beachten; Teile mit Stoffbruch legt man genau an die Bruchkante. Teile mit Naht legt man an die Webkantenseite.

Erst alle Schnitt-Teile auf den Stoff stecken. Zuerst die großen Teile, dann kleinere Teile wie Bündchen, Besätze u. ä. auflegen.
Müssen doppelte Stoffteile aus Stoffersparnisgründen in einfacher Stofflage zugeschnitten werden, so ist unbedingt darauf zu achten, dass man zwei gegengleiche Teile erhält. Das erste zugeschnittene Teil wird mit der rechten Stoffseite auf die rechte Seite des Reststoffes gelegt.
Alle Schnitte sind ohne Nahtzugabe. Sie muss am Stoff (mit Schneiderkreide-Seife) dazugezeichnet werden. Dabei folgt man genauestens der Form des Schnittes. Dann die Teile zuschneiden.

Stoff zuschneiden

Morgenstund` hat Gold im Mund? Kinderfrühstück auf dem Prüfstand

Das Frühstück ist eine besonders wichtige Mahlzeit – nicht nur für Kinder.
Im Zusammenhang mit dem regelmäßigen Genuss eines qualitativ hochwertigen Frühstücks, stehen eine bessere Schulleistung und ein positiver Einfluss auf das Gewicht.
Das Kinderfrühstück ist in unseren Breiten leider vielfach zu fett und zuckerreich.
Wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe werden, wenn überhaupt nur über angereicherte, hoch verarbeitete Produkte, aufgenommen. Diese Produkte sind wieder zu fett und zu süß.

In Deutschland wurden in Supermärkten 664 verschiedene Frühstückszerealienprodukte auf ihren Zuckergehalt überprüft. Die Ergebnisse zeigten, dass in allen Kinder-Frühstückszerealien mehr Zucker als in nicht für Kinder ausgelobten Frühstückszerealien enthalten ist. Biofrühstückszerealien wiesen einen geringeren Zuckergehalt auf, als konventionelle Produkte. Beworbene Produkte weisen auch einen höheren Gehalt auf als nicht beworbene. Neben dem vielfach zu hohen Zuckergehalt, der die bereits angeborene Vorliebe für Süßes noch weiter verstärkt, sind auch andere Zusatzstoffe enthalten, die die Qualität der Produkte zusätzlich reduziert.

Der Ausweg aus dem Müsli - Dilemma ist eigentlich ganz simpel: Hochwertige Einzelzutaten kaufen und selbst nach Lust und Laune mischen. Somit ist Abwechslung und Qualität garantiert. Früchte aus der Region der Jahreszeit entsprechend ersetzen gefriergetrocknete Früchte, wie sie oft in Fertigmischungen zu finden sind, und bringen ganz von selbst noch zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Pflanzenstoffe in das Endprodukt. In verschraubbaren Gläsern abgefüllte Getreideflocken, Nüsse, Samen und Trockenfrüchte morgens auf den Tisch gestellt, ein Becher Naturjoghurt und frische Früchte zaubern ganz schnell ein Müslibuffet auf den Frühstückstisch, bei dem jedes Familienmitglied nach persönlicher Vorliebe sein besonderes Müsli mischen kann.

Literatur: Germer S, HilzendegenC, Ströbele-Benschop N (2013) Zuckergehalt deutscher Frühstückszerealien für Kinder – Empfehlungen und Wirklichkeit. Ernährungsumschau international 60 (6): 89-95

Sirupherstellung - Ganz einfach!

Die Sirupherstellung wird immer beliebter und immer mehr Hausfrauen und -männer wagen sich an diese Konservierungsmethode.
Was ist jedoch alles zu beachten?
Und wie wird die Sirupherstellung richtig gemacht, dass man einen aromatischen, geschmacksvollen und farblich schönen Sirup erhält?

In der Sirupherstellung sind folgende Grundregeln zu beachten:

  • Sauberkeit und beste Qualität und Reife der Früchte sind das oberste Gebot.
  • Obst waschen, entstielen, entsteinen. Beeren verlesen und bei starker Verschmutzungen vorsichtig abbrausen.
  • Die Zutaten müssen immer genau abgewogen werden. Das Gewichtsverhältnis von Obst und Zucker ist entscheidend für das Gelingen und die Haltbarkeit.
  • Tiefgefrorene Früchte immer vor dem Auftauen abwiegen.
  • Für die Haltbarkeit wird der Sirup durch den hohen Zuckergehalt in Kombination durch die Heißfüllung erreicht.
  • Der Zucker bindet die Flüssigkeit im Sirup, da er eine wasseranziehende Wirkung hat, dass Mikroorganismen wie Schimmel oder Hefen keine Grundlage zum Leben haben.
  • Die Zuckermenge ist ausschlaggebend und sollte auf keinen Fall reduziert werden. Der Sirup wird in der Regel im Verhältnis 1:6 bis 1:7 verdünnt und lässt so den Sirup fein fruchtig, aber keinesfalls zu süß im Geschmack erscheinen.
  • Zur Säuerung setzt man ca. 3 -10 g Zitronensäure ein. Anstatt der Zitronensäure kann man auch reinen Zitronensaft (5 g Zitronensäure entspricht ca. 1-2 Zitronen) verwenden.
  • Flaschen: Zum Abfüllen des Saftes eignen sich Flaschen mit einem Bügelverschluss, mit Twist-Off-Verschluss (Drehverschluss.
  • Flaschen, Verschlüsse, Gummikappen bzw. -ringe vor Gebrauch immer kontrollieren, ob sie einwandfrei sind.
  • Alle Flaschen und Geräte (z. B. Einfülltrichter) sollten steril ausgekocht werden.
  • Die gefüllten Flaschen zum Auskühlen hinlegen, damit sie schneller abkühlen.
  • Sirupe dunkel und kühl lagern, so sind sie bis zu einem Jahr haltbar. Nach den Öffnen einer Flasche den Sirup im Kühlschrank aufbewahren. Im Kühlschrank gelagerte, geöffnete  Flaschen können bis zu 6 Wochen bedenkenlos verwendet werden.

Zubereitung
Bei der Gewinnung des Saftes muss man unbedingt darauf achten, dass die Aromen und Farben der Früchte möglichst zur Gänze erhalten bleiben. Um diese hohe Qualität zu erhalten, den Saft aus den Früchten zu gewinnen, erreicht man durch das kalt Pressen der Früchte (Hydropresse oder mit Hand in einem Mulltuch oder einem Presssack).

1 l kaltgepressten Fruchtsaft
Saft von 2 Zitronen
1,2 kg Zucker

  1. Der Fruchtsaft wird mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf erhitzt, die Menge an Zucker  muss sich auflösen. Während des Auflösens der Zutaten ist ständig zu rühren, um ein Anbrennen zu verhindern.
  2. Der Saft wird jetzt im Topf auf ca. 80-85 °C erhitzt
  3. Die Temperatur sollte nicht über 85 °C steigen, da ansonsten Geschmacksveränderungen die Folge wären.
  4. Nach vollständigem Auflösen der Zutaten füllt man den Sirup heiß in die vorbereitete Flaschen ab und legt die Flaschen zum Auskühlen um.

Quelle:
Ulrich Jakob Zeni; Die Einkochbibel  - 350x Marmeladen, Gelees, Chutneys Säfte & Co; Löwenzahn in der Studienverlag 2013;

Gewürzpaste Senf

Senf wird aus den Samen der Senfpflanze, den Senfkörnern, hergestellt.
Es existieren rund 100 verschiedene Pflanzensorten, von denen vor allem drei angebaut werden. Nördlich der Alpen wird meistens der weiße Senf (weiß wegen der blassen Farbe seiner Körner) kultiviert. Die daraus hergestellte Gewürzpaste ist milder. Im Gegensatz dazu schmeckt der Senf aus den schwarzen oder braunen Senfkörnern sehr scharf.

Senfherstellung
Die Senfkörner werden zuerst grob zermahlen, dann mit den weiteren Zutaten wie Wasser, Essig und Salz und eventuell Zucker vermischt, um dann zu fermentieren. Anschließend wird diese Mischung zu einer glatten Paste verarbeitet.

Verantwortlich für den typischen Senfgeschmack und die entsprechende Schärfe sind die so genannten Glykoside, bioaktive Pflanzenstoffe, die sich nach dem Zerrieben der Samenkörner und in Verbindung mit Flüssigkeit (Wasser, Weinessig) entwickeln.

Verwendung und Lagerung
Da Senf während des Kochens seine Schärfe verliert, sollte er erst am Ende der Garzeit beigegeben werden.
Damit der Senf möglichst lange sein Aroma behält, kühl, luftdicht und dunkel aufbewahren.

Quelle: Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin, 3/10

Reinigung von Feinsteinzeugfliesen

Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit werden Feinsteinzeugfliesen gerne als Bodenfliese in verschiedenen Räumlichkeiten, wie Badezimmer, Küchen, Gänge und Eingangsbereiche verlegt. Je nach Ausführung haben sie eine sehr gute Rutschhemmung.
Rutschfeste Feinsteinzeugfliesen weisen eine rauhe oder strukturierte Oberfläche auf. Feinsteinzeugfliesen sind zudem nicht glasiert und haben eine mikroporöse Struktur ähnlich wie Natursteine. Diese Charakteristiken erschweren allerdings die Entfernung von Schmutz, der regelrecht festgehalten, beziehungsweise in die feinen Poren der Fliese einsickert. Besonders bei hellen Fliese ist bald, trotz regelmäßiger Reinigung, eine Vergrauung  festzustellen. Die Fliesen sind schmutzig und klebrig.
Tensidhaltige Reinigungsmittel dürfen nur sehr sparsam dosiert werden, die Rückstände wirken schnell klebrig. Geeignet sind Alkoholreiniger mit geringem Tensidanteil. Gelegentlich ist auch das Wischen mit einem sauren Reiniger oder mit Wasser und Zitronensäure angebracht, da die enthaltene Säure gut angetrocknetes Wischwasser löst.
Die Verwendung von Bodentücher aus Baumwolle ist nicht empfehlenswert, da diese zu viel Wasser auf der gewischten Oberfläche hinterlassen. Das Wischwasser trocknet ein und somit auch darin enthaltene Reinigungsmittelrückstände. Bedeutend bessere Reinigungsergebnisse erzielt man durch Mikrofasertücher, die Dank der hohen mechanischen Wirkung die Beigabe von Reinigungsmittel reduzieren und weniger Wasser auf der Oberfläche hinterlassen.
Wichtig ist auch das Nachtrocknen nach dem feuchten Wischen, somit werden überschüssiges Wasser, Schmutzrest und Reinigungsmittelrückstände fast vollständig entfernt.

Pasteurisierte, sterilisierte oder ESL-Milch: der Unterschied liegt im Verarbeitungsverfahren

Im Handel sind inzwischen drei verschiedene Arten von Milch vorzufinden.

Üblicherweise wird die pasteurisierte Milch als Frischmilch bezeichnet. Diese wird kurzzeitig auf bis zu 75 °C (für 15-30 Sekunden) erhitzt und ist im geschlossenen Zustand bis zu sieben Tagen haltbar. Die pasteurisierte Milch muss gekühlt gelagert werden.
UHT-Milch, auch H-Milch genannt, wird auf mindestens 135 °C (für 5-8 Sekunden) erhitzt, wodurch eine Haltbarkeit von sechs bis acht Wochen gewährleistet wird. Sie kann ohne Kühlung aufbewahrt werden. Nach Öffnung der Verpackung muss auch die H-Milch gekühlt werden und ist zwei bis drei Tage haltbar.

Neben diesen beiden klassischen Methoden der Wärmebehandlung von Milch hat sich ein weiteres Verfahren etabliert. Die ESL-Milch („extended shelf life“ also „längere Haltbarkeit im Regal“) erreicht durch ein spezielles technisches Verfahren eine Haltbarkeit von rund drei Wochen (bei 7 °C). Dies kann über zwei verschiedene Verfahren erfolgen: Entweder durch Erhitzten auf knapp 130 °C  oder durch Mikrofiltration, bei der die Bakterien über Spezialfilter entfernt werden. Um die ESL-Milch von der herkömmlichen Frischmilch unterscheiden zu können, muss sie mit „länger haltbar“ gekennzeichnet sein. Die Lagerdauer von geöffneter ESL-Milch beträgt zwei bis vier Tage.

Aus mikrobiologisch-hygienischer Sicht sind alle drei Milchtypen vergleichbar. Deutliche Unterschiede gibt es hingegen bei den sensorischen Eigenschaften. Geschmacklich scheidet die Frischmilch am Besten ab. Demnach kann auch die ESL-Milch nicht als Variante für die pasteurisierte Milch gesehen werden, sondern als eigenständige Sorte, welche durch längere Haltbarkeit punktet. 

Quellen:
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/ESLMilch.html
http://www.mri.bund.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Verbraucherinformationen/MRI-Flyer-Milch-ESL.pdf
http://www.aid.de/presse/aktuell.php?mode=beitrag&id=6603

Wissenswertes zu Thema Lernen

Körperliche Fitness ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen! Viel Bewegung an der frischen Luft fördert nicht nur einen klaren Kopf zum Denken, geistige Ausgeglichenheit und Flexibilität, sondern trainiert auch das Körpergefühl und die Raumwahrnehmung des Kindes – die Balancierfähigkeit wie etwa beim Radfahren steht in engem Zusammenhang mit der Fähigkeit des Schreibens und Lesens!

Gesunde Ernährung macht unser Hirn beweglicher! „Brainfood“ (wie etwa Nüsse, Hülsenfrüchte, Obst (Äpfel!), Fisch, Vollkorn -produkte, pflanzliche Öle, Haferflocken…) liefert unserer Denkzentrale Nahrung. Aus den einzelnen Eiweißbausteinen (Aminosäuren) bildet der Körper Neurotransmitter, die für die Übertragung von Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle zuständig sind.

Viel Wasser trinken!
Da unsere Nervenzellen durch elektrische Impulse stimuliert werden, ist es wichtig, viel Wasser zu sich zu nehmen. Es fungiert als optimale Leiterflüssigkeit und bringt unsere Neuronen zum feuern.

Joghurtkonservierung

Das italienische Gesundheitsministerium hat jene Gesetze außer Kraft gesetzt, welche die Lagertemperatur von Joghurt festlegten. Bisher wurde eine Temperatur von +4 °C vorgeschrieben. 
Die Lagertemperatur von Joghurt passt sich somit den EU-Vorschriften an und kann jetzt bei +4 - +8 °C erfolgen.

Dennoch ist es wichtig, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird, um ein sicheres, also kein verdorbenes, Produkt zu erhalten. Gerade beim Einkauf von Joghurt an heißen Sommertragen sollte man darauf achten.

Quelle: http://195.45.99.75/sievweb/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=3332

Lebensmittelverschwendung

Wir nennen es Überfluss, Unverkauftes, Bio-Müll, egal welchen Namen man den Lebensmitteln gibt, welche in der Mülltonne landen. Sie haben alle etwas gemeinsam: Es wurden Energie, Wasser, Land, Zeit, Treibstoff, natürliche Ressourcen verbraucht und die Umwelt wurde wegen des Transportes, der Verarbeitung und der Verpackung verschmutzt. Es wurde Geld ausgegeben um sie zu kaufen, um sie aufzubewahren und trotzdem landen sie im Müll, wo sie wieder Ressourcen beanspruchen.
Man kann es nennen, wie man will, es ist eine Verschwendung, eine Verschwendung von Lebensmitteln.

Für jeden Europäer werden ca. 840 kg Lebensmittel im Jahr produziert. 560 kg davon werden gegessen, das sind ca. 1,5 kg am Tag, aber wo gehen die fehlenden 280 kg hin? Ca. 200 kg werden schon bei der Herstellung verloren, im Anbaugebiet, bei der Verarbeitung und im Verkauf. Die restlichen werden von uns gekauft, um dann weggeworfen zu werden.

Kann das möglich sein? 80 kg sind ca. 220 Gramm am Tag, 1,5 kg in der Woche: das könnten einige verfallene Joghurts sein, einige Stücke Brot am Tag, die drei Kartoffel, die schon treiben und zum Pflanzen bereit wären, das Päckchen Mehl, das man gekauft hat, weil man meinte, etwas Gutes daraus zu backen, ein Kopf Salat, bei dem man nicht weiß wie ihn wiederbeleben, eine halbe Flasche Getränk, bereits schon ohne Kohlensäure. Dies sind nur Verschwendungen, die im Haushalt vorkommen, man denke aber an Bars, Restaurants, Krankenhäuser und Mensen.

Die Einwohner in Afrika und Süd-Ost-Asien, verschwenden weniger: ca. 6-11 kg im Jahr. Trotzdem gibt es in ärmeren Ländern auch hohe Abfallsraten. Diese entstehen aber nicht durch die Konsumenten, sondern schon entlang der Lebensmittelproduktionskette.

Eine Milliarde und dreihunderttausend Lebensmittelmüll entsteht jedes Jahr auf der ganzen Welt.

Das Modell des stetigen Wirtschaftswachstums und diese Art zu produzieren zeigt seine Grenzen. Seit 1974 ist die Lebensmittelverschwendung um 50% gestiegen. Gleichzeitig hat sich auch die Anzahl der Unterernährten drastisch erhöht.

Was kann man dagegen tun?

  • Eine Einkaufliste schreiben und nur das kaufen, was man wirklich braucht.
  • Weniger aber öfter: man sollte öfters einkaufen gehen um seinen Bedarf besser einschätzen zu können.
  • Direkt bei den Lebensmittelherstellern einkaufen, dies hilft den Produzenten die Nachfrage besser zu decken und nicht zuviel zu produzieren.
  • Lernen mit den Lebensmittelresten etwas Neues zu kochen, gerade jetzt im Winter kann man viele Zutaten leicht zu einer warmen Suppe verarbeiten.
  • Verantwortungsvoll mit einem Lebensmittel, welches ein Mittel zum Leben ist, umgehen.

Quelle:
Slow Food Editore srl, Il nostro spreco quotidiano.
http://slowpress.slowfood.it/upload/201211/C2744B880a41b1C0A7myT1FC4402/files/sprechi_dp_1_.pdf

Frottee oder Frottier?

Frottee ist ein Textilgewebe mit besonderer Saugfähigkeit und angenehmem Griff, das hauptsächlich für Heimtextilien, wie Handtücher, Waschlappen oder Bademäntel, verwendet wird. Charakteristisch sind die Schlingen, die ein größeres Volumen des Stoffes ergeben und dadurch relativ viel Flüssigkeit aufnehmen können.

Frottee wird durch Schlingen- oder Schlaufengarn auf einem normalen Webstuhl verwebt. Das Gewebe hat wesentlich weniger Volumen als Frottier und findet für Massagetücher, Bademäntel, Spanntücher, und in anderen Bereichen Verwendung.
Frottee ist Glattgewebe mit Effektgarn ('Noppenzwirn' bzw. 'Schlingengarn') im Schuss.
D.h. die Schlingen werden durch Drehen des Garns erzeugt:
Frottee

Frottier wird auf Spezialwebmaschinen hergestellt, die Schlingen oder Schlaufen werden beim Webvorgang gebildet und bilden regelmäßige Reihen. Dadurch erhält das Gewebe sein Volumen. Für Handtücher, Badetücher, Duschtücher, Saunatücher, Wellnesstücher, Gästetücher, Waschhandschuhe, Seiftücher, Duschvorlagen, Badteppiche uvm. wird fast ausschließlich Frottier verwendet.  
Frottier ist kein Glattgewebe. Es weist meist auf beiden Seiten Schlingen auf. Diese können mehr oder weniger lang und mehr oder weniger dicht sein. D.h. die Schlingen werden beim Webvorgang durch Hohchstellen des glatten Fadens gebildet:
Frottier

„Damit ich dich besser sehen kann…“ Lebensmittel für die Sehkraft?

Augenerkrankungen, wie grüner und grauer Star oder die gefürchtete Makula-Degeneration, sind inzwischen zu einer Art Zivilisationserkrankung geworden.
Bei der Makula-Degeneration werden in der Netzhaut Zellen zerstört. Besonders betroffen sind Frauen und Männer im Alter zwischen 66 und 85 Jahren. Weitere Risikofaktoren sind helle Hautfarbe, blaue oder blaugrüne Augen, Rauchen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, erhöhte Blutfette, mangelhafte Ernährung und ein zu hoher UV-Licht-Einfluss.

Studien zeigen, dass es möglich ist, mit bestimmten Lebensmitteln, das Auge in seiner Funktion zu unterstützen, vorausgesetzt diese Lebensmittel werden regelmäßig verzehrt. 
Beta-Carotine, wie Lutein und Zeaxanthin, sind genauso wie die Omega-3 Fettsäuren wichtige Substanzen im Auge. Im Laufe des Lebens nehmen diese Substanzen aber kontinuierlich ab.
Lutein und Zeaxanthin kommen in gelben Wurzelgemüsesorten, gelben und orangefarbenen Paprikaschoten, gelb-orangefarbenen Kürbissorten, dunkelgrünen Blattgemüsesorten, Kohlsorten und im Eigelb vor. Die wichtigen Omega-3 Fettsäuren können wir über fettreiche Fische wie Sardellen und Sardinen aufnehmen. Beim Einkauf von Lachs sollten wir jene aus Bio-Aquakulturen bevorzugen.  Außerdem können wir Rapsöl, Leinsamen und Walnüsse regelmäßig in unseren Speiseplan einbauen.
Mit diesen Lebensmitteln können wir keine Augenerkrankungen bekämpfen, aber wir haben die Chance unsere Augen in ihrer Funktion positiv zu unterstützen.

Saft ist nicht gleich Saft

Saftherstellung
Nach der Ernte werden die Früchte gewaschen und verlesen. Für die Herstellung von Fruchtsaft wird das Obst entweder durch Pressen oder durch Extraktion entsaftet. Je nach Obstzusammensetzung entsteht ein klarer oder trüber Saft. Aus trüben Säften werden durch Zentrifugieren und Filtrieren kläre Safte.
Anschließend erfolgt die Abfüllung als Direktsaft oder der Saft wird konzentriert, die Aromen entzogen und später mit Wasser rückverdünnt. Die Aromen werden dann wieder zugesetzt. Unmittelbar vor dem Abfüllen werden die Säfte erhitzt und sofort wieder abgekühlt. Dadurch werden die Säfte haltbar gemacht.

Herstellung von Apfelsaft, Quelle: Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V.

Fruchtsaft
Reiner Fruchtsaft (100 % Fruchtanteil) wird in zwei unterschiedlichen Formen angeboten. Als Direktsaft und rückverdünnt als Konzentrat. Bei Direktsäften bleibt das typische Aroma der Früchte enthalten. Die meisten Fruchtsäfte werden allerdings aus Konzentraten hergestellt. Konzentrate sind länger haltbar und lassen sich aufgrund ihres geringen Volumens preisgünstig lagern und transportieren. Solche Säfte müssen den Hinweis „aus Fruchtsaftkonzentraten“ tragen. Der Fruchtgehalt muss 100 % betragen, andere Zusätze, wie Farb- und Konservierungsstoffe, sind unzulässig.

Fruchtnektar
Fruchtnektar wird aus Wasser, Fruchtsaft oder Fruchtmark und Zucker hergestellt. Je nach Fruchtart muss der Fruchtanteil zwischen 25-50 % liegen. Der Rest besteht aus Wasser und Zucker. Erlaubt ist eine Zuckerzugabe von bis zu 20 %. Der Fruchtanteil muss auf dem Etikett angegeben werden.

Fruchtsaftgetränk
Fruchtsaftgetränke enthalten je nach Fruchtart nur 6-30 % Fruchtsaft. Der Rest besteht aus Wasser, Zucker und/oder Süßstoff, Aromen und Zusatzstoffen. In der Regel liegt der Zuckeranteil bei etwa 100 g pro Liter. Die Angabe „ohne Konservierungsstoffe“ ist nur dann zulässig, wenn keine Stoffe verwendet worden sind, die dauerhaft oder nur vorübergehend konservierend wirken.

Quelle: Blickpunkt Ernährung

Frucht- und Zuckeranteil in Getränken

Abbildung: Frucht- und Zuckeranteil in Getränken; Quelle: sipcan

Der Unterschied zwischen den Kompaktwaschmitteln und den „Herkömmlichen Pulvern“.

Früher gab es nur die großen Waschmittelpakete, die Standardpulver oder „Jumbos“. Zusätzlich zu den waschaktiven Inhaltsstoffen waren in diesen Waschmitteln auch viele Gerüst- und Hilfsstoffe enthalten. Mit Verbesserung der Produktionstechnologien wurden die so genannten Kompakt- und Superkompaktwaschmittel entwickelt. Die Zusatzstoffe fielen größtenteils weg. In Folge dessen wurde die Dosierung für die Kompaktate und Superkompaktate sehr viel niedriger und damit auch der Eintrag von chemischen Substanzen in die Umwelt.
Heute enthalten die großen Pakete Kompaktwaschmittel. In den kleinen Kartons oder Nachfüllbeuteln sind in der Regel die Superkompaktate enthalten. Dies erkennt man an der zu dosierenden Menge. Deshalb achten Sie auf die Dosierung der Waschmittel bzw. die Anzahl der Wäschen, die pro Packung möglich ist. Je niedriger die notwendige Dosierung eines Waschmittels pro Waschmaschinenfüllung bei gleichem Härte- und Verschmutzungsgrad der Wäsche ist, desto konzentrierter ist das Waschmittel.

Quelle: Fragen- und Antwortenkatalog zum Waschen und Trocknen (Forum Waschen)

Steinzeitkost im 21. Jahrhundert?

Eiweißreiche, kohlenhydratarme Diäten und Ernährungsformen, wie auch die Paleodiät, sind gerade wieder besonders modern.
Aber helfen diese Diätformen wirklich dauerhaft das Gewicht zu stabilisieren und die Gesundheit positiv zu beeinflussen?
Diese Frage ist mit einem NEIN zu beantworten, denn auch diese Diätformen sind wie viele andere auch, weder ausgewogen noch tragen sie zur Erhaltung der Gesundheit bei.

Diäten wie die Paleo- Diät oder die Dukan-Diät, können sich durch eine übermäßige Aufnahme von bestimmten Nährstoffen wie beispielsweise Eiweißen, gesättigten Fetten, Purinen und Cholesterin, sogar negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Vollkornprodukte gehören in den alltäglichen Speiseplan, da sie uns die notwendige Energie liefern und Heißhungerattacken verhindern.
Durch den Mangel an Energie aufgrund der Einsparung von Kohlenhydraten in diesen Diäten, kommt es zwangsläufig zu einem Abbau der Muskelmasse. Die hohe Zufuhr an Eiweiß belastet die Nieren und wirkt sich negativ auf den Kalziumstoffwechsel aus, was langfristig die Knochengesundheit gefährdet. Zusätzlich kann es zu einer Übersäuerung des Organismus kommen, die sich negativ auf die Skelettmuskulatur auswirkt.
Neuere Studienergebnisse weisen auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko durch solche kohlenhydratarme Diäten hin.
Nebenbei ist es wichtig festzuhalten, dass es keine zufrieden stellende Datenlage gibt, was die langfristige Gewichtsstabilisierung durch solche Diäten betrifft. 
Einseitige Kostformen führen zwar kurzfristig zu einem Gewichtsverlust, halten aber langfristig nicht das, was die „Diätgurus“ versprechen.  
Eine ausgewogene, fettreduzierte Ernährung verbunden mit regelmäßiger Bewegung ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen immer noch die beste Methode, um das Gewicht zu reduzieren und langfristig zu halten.

Richten wir dann zum Schluss noch den Fokus auf die Nachhaltigkeit einer solchen Diätform, dann wird auch hier ganz schnell klar, dass sie nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Gerade was die Produktion tierischer Lebensmittel und ihrer Folgen für Tier und  Umwelt betrifft, steigen sie sehr schlecht aus. Hingegen sind Eiweißkombinationen, beispielsweise aus Getreide mit Hülsenfrüchten, wie sie in einer ausgewogenen Mischkost empfohlen werden, besonders nachhaltig und auch preisgünstig. 
Getreide, Kartoffeln und auch die etwas in Vergessenheit geratenen Hülsenfrüchte sind Teil unserer Esskultur und der Anbau von Getreide und Kartoffeln ein wichtiger Zweig der heimischen Landwirtschaft. In vielen traditionellen Rezepten sind diese Grundzutaten fest verankert und tragen zum Genuss bei.
Lassen wir uns also nicht von ein paar „Paleogurus“ den Appetit verderben!

Eine ausgewogene Mischkost aus vorwiegend regionalen Zutaten ist die Kost des 21. Jahrhunderts!

Auf die Fettqualität kommt es an

Der Mythos vom "bösen" Fett hat jahrzehntelang die Verbraucher verunsichert. Richtig ist zwar, dass Übergewicht und ernährungsmitbedingte Krankheiten durch ein „Zuviel“ an Fett und Kalorien begünstigt werden. Fett pauschal als Krankmacher zu verurteilen, hält einer wissenschaftlichen Betrachtung jedoch nicht mehr Stand.
Seit längerem ist bereits bekannt, dass die Fettqualität, also die Zusammensetzung des Fettes, eine bedeutendere Rolle spielt als die Fettmenge. So schützen manche fettreiche tierische Lebensmittel wie Fische aus kalten Gewässern (Hering, Lachs, Makrele) aufgrund ihrer Fettsäurezusammensetzung das Herz und die Gefäße. Bestimmte Pflanzenöle, hier vor allem Raps- und Olivenöl, haben ebenfalls eine günstige Fettzusammensetzung.

Welche Fette sind wertvoll, welche sollten vermieden werden?

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Diese benötigt der Körper zum Leben, da er sie selbst nicht herstellen kann. Enthalten sind sie vor allem in Pflanzenölen wie Distel-, Lein-, Maiskeim-, Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Rapsöl.
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: Diese Fettsäuren werden ebenfalls als wertvoll eingestuft, weil sie sich günstig auf die Blutfette und das Herz-Kreislauf-System auswirken. Besonders reich an diesen Fettsäuren sind Oliven- und Rapsöl.
  • Gesättigte Fettsäuren: Diese wirken sich ungünstig aus, da sie die Blutfette, vor allem das schädliche LDL-Cholesterin, erhöhen. Gesättigte Fettsäuren sind in tierischen Fetten wie Wurst, Fleisch, Fleischwaren, Butter, Milch und Milchprodukten, aber auch in Kokosfett, Backwaren und fettreichen Süßigkeiten enthalten.

Außenwanddämmung biologisch empfehlenswert

Es sind Systemlösungen zu empfehlen, bei denen sämtliche Materialien wie Dämm-, Befestigungsmaterial, Putzaufbau usw. aufeinander abgestimmt sind, um eine rissfrei und schlagsichere Konstruktion zu erhalten.

Eigenschaften von baubiologisch empfehlenswerte Dämmstoffe für Außenwände:

  • leiten Feuchtigkeit gut weiter
  • bilden im Brandfall keine giftigen Gase
  • sind problemlos zu entsorgen
  • bestehen überwiegend aus nachwachsenden oder mineralischen Rohstoffen

Nachwachsende Dämmstoffe sind: Flachs/Hanf, Schafwolle, Holzfasern lose, Hobelspäne, Holzweichfaserplatten, Schilfrohrplatten, Strohballen, Wiesengras, Zelluloseflocken.
Mineralische baubiologische Dämmstoffe: Kalziumslilikatplatten, Mineralschaumplatten, Perlite-Schüttung, Saumglasplatten, Schaumglasschotter

Quelle: „Tei 1: Wärmedämmstoffe“ aus der Zeitschrift: Wohnung + Gesundheit, NR 146 Frühjahr 2013, S48; Arch. Winfried Schneider

Frühlingserwachen auf dem Teller

Die Klassiker unter den Wildkräutern sind im Frühling der Bärlauch, die Brennessel und der Löwenzahn, aber auch die vielleicht weniger bekannten Wildkräuter, wie z. B. die Schafgarbe, der Giersch, der Kerbel, der Beifuß, der Gundermann und auch die Blüten und Blätter des Veilchens und des Gänseblümchens, können sehr gut in der Wildkräuterküche verwendet werden
Wildkräuter sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Aufgrund ihres hohen Nährstoff- und des niedrigen Energiegehalts besitzen sie eine hohe Nährstoffdichte und können so einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit leisten.
Achtung! Pflücken Sie nur Pflanzen, die Sie sicher kennen! Beachten Sie auch die Naturschutzbestimmungen. Sammeln Sie nur gesunde Blätter, dort, wo die Pflanzen häufig vorkommen, nicht neben stark befahrenen Straßen. Nehmen Sie nur soviel mit, wie Sie wirklich brauchen und verwenden Sie die Pflanzen frisch.
Wildkräuter eignen sich hervorragend für feine Suppen und Salate. Aber auch als Pesto, für die Zubereitung von  Nockerln oder für Aufläufe eignen sie sich sehr gut.

Lebensmittel-Kennzeichnung

Ein Konsument will wissen was er isst, doch häufig können seine Fragen nicht beantwortet werden. Die Angaben auf den Verpackungen sind mangelhaft oder fehlen vollständig.

Die EU-Verordnung Nr. 1169/2011, welche am 13. Dezember 2014 in Kraft tritt, regelt die Kennzeichnung von Lebensmitteln neu und schafft einheitliche Maßstäbe in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Vor allem dem gestiegenen Interesse der Verbraucher an nährwert- und gesundheitsbezogener Angaben wird Rechnung getragen.
Wird ein Lebensmittel mit den so genannten Health-Claims (gesundheitsbezogenen Angaben) beworben, muss es auch zutreffen und wissenschaftlich belegt sein.
Aussagen bezüglich der Verringerung eines Krankheitsrisikos müssen vorher genehmigt wurden und dürfen nur angeführt werden, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Werden auf einem Lebensmittel nährwert- oder gesundheitsbezogene Angabe gemacht, so muss auch eine Nährwertkennzeichnung angeführt werden. Diese informiert über den Gehalt von Kalorien, Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten und gegebenenfalls über weitere Nährstoffe. 

Die Kennzeichnung von Allergenen auf verpackten Lebensmitteln ist verpflichtend. Folgende Zutaten müssen genannt werden:
• glutenhaltiges Getreide
• Krebstiere
• Eier
• Fisch
• Erdnüsse
• Soja
• Milch
• Schalenfrüchte (z.B. Mandeln oder Haselnuss)
• Sellerie
• Senf
• Sesamsamen
• Lupinienmehl
• Weichtiere (z.B. Muscheln oder Austern)

Schwefeldioxid und Sulfite müssen bei einer Konzentration von mehr als zehn Milligramm je Kilogramm angeführt werden. Eine Ausnahme bilden jene Stoffe, die durch den Herstellungsprozess ihr allergenes Potential verlieren. Diese müssen nicht angeführt werden. Auch bei loser Ware ist künftig die Kennzeichnung dieser allergener Stoffe verpflichtend.

Lebensmittelfarbstoffe, welche die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen können, müssen gekennzeichnet sein. Es handelt sich dabei um folgende Farbstoffe:
• Tartrazin (E 102)
• Chinolingelb (E 104)
• Gelborange S (E 110)
• Azorubin (E 122)
• Cochenillerot A (E 124)
• Allurarot AC (E129).
Diese Farbstoffe sind häufig in Limonaden, Süßwaren und Speiseeis zu finden.

Quelle: www.bmelv.de

Die Bambusfaser, ökologisch?

Bambus enthält nur 2-3 mm kurze Zellulosefasern, die nicht spinnbar sind.
Die heute vielfach aus Marketinggründen als „Bambus-Textilien“ angebotene Bekleidung, vor allem Strümpfe, besteht aus Viskosefasern.
Hierbei dient Bambus lediglich als Rohstoff. In einem chemischen Prozess wird daraus Cellulose gewonnen, die wiederum zu Viskosefasern weiterverarbeitet wird. Bambus ist ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff und daher sehr beliebt. Manche Arten wachsen bis 120 cm am Tag.
Neben Bambus können beispielsweise auch Buche, Birke, Kiefer, Fichte, Pinie oder Eukalyptus als Celluloserohstoff für die Viskosefaserherstellung verwendet werden.
In der Regel liegt bei der Bezeichnung „Bambus-Textilien“ daher eine Irreführung der Verbraucher vor.

Flexitarier – bewusst gesund (und nachhaltig)

Ein neuer Trend am Esstisch zeichnet sich ab. Flexible Vegetarier, Halbzeitvegetarier oder ganz einfach Flexitarier werden sie genannt. Gemeint sind damit „sehr maßvolle, auf Tierschutz bedachte und sehr qualitätsbewusste Fleischesser”.
Neben Aspekten wie Massentierhaltung und Umwelt, spielt auch ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein eine Rolle. denn ein eingeschränkter Fleischkonsum stimmt mit der vom Bundesministerium empfohlenen Verzehrsmenge überein. Diese liegt bei zwei bis drei Portionen Fleisch- und Wurstwaren wöchentlich (das entspricht 300-450g pro Woche).

Bei uns ist das Wort „Flexitarier“ noch wenig bekannt, jedoch schon im Jahr 2003 kürte die amerikanisch Gesellschaft für Dialekt „flexitarian“ als brauchbarsten Begriff des Jahres.
Dieses Essverhalten scheint sich auch bei uns immer mehr durchzusetzen. Laut einer Forsa-Studie gibt es in Deutschland etwa 42 Millionen Flexitarier.

Harte Wäsche (z. B. Handtücher)

Nach dem Trocknen auf der Wäscheleine in geschlossenen Räumen, beispielsweise im Keller, fühlen sich insbesondere Frottiertücher häufig hart und rau an.
Man bezeichnet diese Härte auch als "Trockenstarre". Während des Waschvorganges geraten die Faser- oder Schlingenflore an der Textiloberfläche aufgrund der Waschmechanik in einen extremen "Unordnungszustand". Beim anschließenden Trocknen auf der Leine in geschlossenen Räumen ohne weitere Luftbewegung wird dieser Faserzustand fixiert. Ergebnis: Ein harter, rauer Wäschegriff.
Schütteln Sie die Wäsche vor dem Aufhängen kräftig aus und versuchen Sie zusätzlich, die Wäsche unter einem permanenten Luftzug zu trocknen. Ist das nicht möglich, hilft es, die einzelnen Wäscheteile vor dem Zusammenlegen kräftig zu recken.
Von großer Bedeutung im Zusammenhang mit harter Wäsche ist auch, das Waschmittel gemäß der Dosierempfehlung und in Anpassung an den Härtebereich Ihres Leitungswassers zu dosieren. Zuviel Waschmittel wird schlechter ausgespült, zu wenig führt zu Kalkablagerungen. Beides verursacht harte Wäsche.
Wichtig ist auch die Wäschemenge in Ihrer Waschmaschine. Beladen Sie sie maximal so, dass Ihre Hand noch locker in die Trommel passt, um zu gewährleisten, dass die Wäsche gut mit Wasser durchflutet wird.
Auf die Zugabe eines Weichspülers in das letzte Spülbad sollten Sie aufgrund der Umweltschonung und der Nachhaltigkeit verzichten.
Wird die Wäsche in einem Wäschetrockner getrocknet, so erhält sie einen besonders flauschigen Griff.
Auszugsweise aus folgender Quelle: Fragen- und Antwortenkatalog zum Waschen und Trocknen (Forum Waschen)

Zimt – Der Duft der Weihnachtszeit

Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das bereits schon 3000 v. Ch. in China als solches verwendet wurde.
In Europa galt Zimt im 16. bis 18. Jahrhundert als eines der besonders teuren und kostbaren Gewürze. Schon damals unterschied man die beiden Zimtarten:
• Kassia Zimt (chinesischer Zimt)
• Ceylon Zimt

Zimt 
Die beiden Zimtarten unterscheiden sich in ihrer Herkunft (China und Ceylon, das heutige Sri Lanka), in ihren Inhaltsstoffen und ihrem Geschmack. Man kann sie aber auch an ihrem Aussehen unterscheiden.
Der Ceylonzimt (2) besteht aus einer dünnen Rindenschicht, deshalb rollt er sich beim Trocknen von zwei Seiten ein.
Die Rinde des Chinesischen Zimtes (1) ist dicker und rollt sich deshalb nur von einer Seite ein.
Von bester Qualität und auch am bekanntesten ist Ceylonzimt (2), die geschälte Rinde.
Hier wird von etwa daumendicken Zweigen die Rinde abgelöst, nachdem zuvor von diesen Zweigstücken die äußerste Rindenschicht abgeschabt wurde. 4-10 solcher dünner röhrenförmigen Stücke werden ineinander gelegt und getrocknet. Dieser Ceylonzimt gilt als hochwertig, der Gehalt an lebertoxischen Cumarin ist äußerst gering und teilweise nicht nachweisbar.
Anders sieht es bei minderwertigem Zimt aus! Der Chinesische Zimt (1) - der ungeschälte Zimt - hat eine wesentlich dickere Rinde und besitzt außen eine mächtige Korkschicht. Er kann mehr als 0,03 % Cumarin aufweisen.
Der Chinesische Zimt kommt in langen Rindenstücken, die nicht ineinander gelegt, sind in den Handel. Er ist insgesamt viel grober und qualitativ nicht so hochwertig.
Trägt eine Gewürzpackung den Namen „Zimt“, so sind das häufig Mischungen verschiedener Zimtarten.

In der europäischen Küche ist Zimt ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtsbäckerei, z. B. Lebkuchen oder Zimtsternen, und wird eher zur Zubereitung von Desserts und Süßspeisen benutzt. Jedoch passt Zimt auch gut zu Fleisch oder Gemüse.
Zimtstangen sind länger lagerfähig und verlieren weniger an Geschmack als schon gemahlenes Zimtpulver. Lagern Sie die Stangen dunkel, trocken und kühl in einem geeigneten Gewürzbehälter. Am Besten ist es, wenn Sie Zimt immer frisch pulvrig mörsern, so haben Sie ein viel intensiveres Zimtaroma.

Baumwolle ist der am häufigsten verarbeitete Rohstoff, der jedoch enorme ökologische Probleme verursacht.

Die Baumwollpflanze (lat. Gossypium) gehört zur Familie der Malvengewächse. Aus der reifen Fruchtkapsel werden die von der Sonne getrockneten Faserhaare geerntet. Je nach Sorte variiert die qualitätsbestimmende Länge der Fasern zwischen 1,5 und 5 cm. Nach einer Wachstumszeit von ca. 175 Tagen platzen die Baumwollkapseln auf und die Fasern können geerntet werden. Zum Reifen benötigen die anspruchsvollen Pflanzen frostfreies, warmes Wetter, viel Sonne und vor allem viel Wasser. Baumwolle gehört zu den dreißig durstigsten Pflanzen der Natur. Für die Herstellung von einem Kilo konventionell erzeugter Baumwolle werden bis zu 26.000 Liter Wasser benötigt. Knapp 60% der weltweiten Baumwollanbauflächen müssen künstlich bewässert werden, das sind rund die Hälfte aller bewässerten Agrarflächen auf der Erde. Dafür werden 6% des globalen Süßwasserverbrauchs benötigt. Bodensalzung und sinkende Grundwasserspiegel sind daher in den Hauptanbaugebieten ein gravierendes Problem.
Man sollte also darauf achten Bekleidung und Heimtextilien aus Biobaumwolle zu kaufen um unserer Umwelt einen Gefallen zu tun.

10 Regeln, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden

  1. Einkaufszettel: Gute Planung und ein regelmäßiger Blick in Kühlschrank und Vorratsregale. Alles was benötigt wird, kommt auf den Einkaufszettel.
  2. Sich die Zeit nehmen … um Preise und Qualität in Ruhe zu vergleichen. Sonderangebote und volle Regale verleiten zum Zugreifen, besonders wenn man hungrig oder gestresst einkauft.
  3. Packungsgröße beachten: XXL-Packungen locken mit günstigeren Preisen, allerdings belasten sie Umwelt und unser Budget, wenn die Hälfte weggeworfen wird. Daher lieber zu kleinen Packungen greifen.
  4. Bewusste Auswahl: Um die Abfallmenge im Handel zu reduzieren, können wir Lebensmittel bewusst auswählen, z. B. das Brot vom Vortag schmeckt auch morgen noch gut.
  5. Richtig kühlen: Jene Lebensmittel, die Kühle vertragen, kommen nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank. Richtige Lagerung ist hier wichtig. Für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch und bei warmem Wetter sollten Kühltaschen verwendet werden, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen.
  6. Gut lagern: Lebensmittel müssen richtig lagern: Brot bleibt in einer Brotbox am länger frisch, Käse am besten am Stück kaufen und in ein beschichtetes Papier einschlagen, angebrochene Packungen (Reis, Mehl oder Nüsse) in dicht schließende Behälter füllen (schützt vor Schädlingsbefall),…
  7. Haltbarkeit beachten: Auf vielen Produkten ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Es zeigt an, wie lange ein Produkt mindestens seine typischen Eigenschaften (Farbe, Konsistenz,…) behält. Danach kann das Lebensmittel noch lange genießbar sein. Grundsätzlich gilt: was gut riecht, gut schmeckt und gut aussieht, ist in aller Regel noch gut. Anders sieht es beim Verbrauchsdatum aus, das auf leicht verderblichen Lebensmitteln, wie Fleisch, angegeben ist. Nach Ablauf des Verfallsdatums sollte das Produkt nicht mehr verzehrt werden.
  8. Regelmäßige Kontrolle: Auch wenn alles gut gelagert ist, bedarf es regelmäßiger Kontrolle. Schädlinge können Vorräte vernichte. Bei Befall hilft nur noch Entsorgung und die anderen gelagerten Produkte müssen gut kontrolliert werden.
  9. Reste verwerten: Nicht immer lassen sich Reste beim Kochen vermeiden. Mit zwei, drei neuen Zutaten wird am nächsten Tag eine leckere neue Mahlzeit daraus.
  10. Maßvoll bestellen: Bei Veranstaltungen und in Restaurants fallen deutlich weniger Abfälle an, wenn auf ein Buffet verzichtet wird und à la carte bestellt wird.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Putzen von Schnittblumen

Das Entfernen von Blättern, Blattresten, Stacheln und Nebentrieben spielt eine große Rolle, um

  • die Haltbarkeit der Blumen zu erhöhen
  • den Wasserbedarf der Blume zu reduzieren und
  • die Linienführung in der Gestaltung zu unterstreichen.

Sonnenschutz von innen

Untersuchungen zeigen, dass Polyphenole in diversen Lebensmitteln vor oxidativen Schädigungen schützen sollen. Sie wirken beim Menschen unter anderem entzündungshemmend, was auch bei Sonnenbrand hilft.
Polyphenole sind besonders reichlich in grünem Tee, Kakao oder Kaffee, aber auch in den Schalen von Obst und Gemüse enthalten und können als eine Art "Sonnenschirm" die Zellen vor UV-Strahlung schützen. Ein Grund mehr Obst und Gemüse nicht zu schälen. Diese Polyphenole können sowohl beim Auftragen auf die Haut als auch bei regelmäßigem Verzehr Hautkrebs vorbeugen.
Zum Beispiel bewirkt eine Behandlung der Haut mit einem Extrakt aus grünem Tee eine (dosisabhängige) Verminderung der Hautrötung durch UV-Strahlung.
Viele Kosmetikhersteller verwenden diese Extrakte bereits in ihren Cremen.
Wenn die Haut rot und entzündet ist, kann sich die richtige Auswahl an Lebensmitteln unterstützend auf den Heilungsprozess auswirken. Das lebenswichtige Spurenelement Zink hilft zum Beispiel, die Entzündung schneller abheilen zu lassen. Zink ist an zahlreichen Prozessen im Körper, wie z.B. der Zellteilung, der Immunabwehr und dem Wachstum beteiligt.
Aus diesem Grund sind Entzündungen mit einem hohen Zinkverbrauch verbunden.
Gute Zinkquellen sind tierische Produkte wie Fleisch, Innereien, Fisch, Eier und Milchprodukte, da sie Zink - gebunden an die Aminosäure Histidin - enthalten. In dieser Form ist Zink sehr gut für den Körper resorbierbar. Auch Histidin selbst wirkt entzündungshemmend und antioxidativ, bietet also einen weiteren, zusätzlichen Hautschutz.
Obwohl wir mit der richtigen Ernährung kleine Sonnensünden "ausbügeln" können, sollten wir keinesfalls vergessen die Haut ausreichend mit Sonnencremen mit einem hohen Schutzfaktor zu schützen. Besonders bei Kindern ist darauf zu achten hohe Lichtschutzfaktoren zu verwenden, denn 50 bis 80 Prozent der gesamten UV-Strahlung bekommt die Haut vor dem 18. Lebensjahr ab! Als verantwortungsbewusste Eltern können wir somit das spätere Risiko für Hautkrebs bei unseren Kindern stark reduzieren.

Die Johannisbeere – klein, säuerlich und saftig

Die Johannisbeere ist eine sehr beliebte Frucht, die man hierzulande in unseren Gärten und auf dem Markt findet. Ihren Namen hat die kleine Beere vermutlich daher, weil sie um den Johannistag, am 24 Juni, reif ist.
Die Johannisbeere zählt zu den Stachelbeergewächsen und man unterscheidet drei verschiedene Sorten:

  • Die weiße Johannisbeere, die in ihrem Geschmack am süßesten schmeckt und aromatischer und milder als die rote Johannisbeere ist. Man findet sie eher selten auf dem Markt.
  • Die rote Johannisbeere ist am säurereichsten, sie kann jedoch durch ihr starkes Aroma punkten. Sie Frucht eignet sich hervorragend für Konfitüren und Säfte.
  • Die schwarze Johannisbeere hingegen, ist im Geschmack etwas speziell, denn ihr bitteres bis herbes Aroma ist nicht bei jedem beliebt. Sie ist reich an Gerbstoffen und wird daher bevorzugt für Saft und Liköre (Créme de Cassis) verwendet.

Was soll beim Einkauf beachtet werden?
Die Beeren sollten noch an den Rispen hängen, so sind sie länger haltbar und haben keinen Saft verloren. Beachten Sie, dass die Haut glänzend und die Beere festfleischig ist. Die Farbe soll der Sorte entsprechend sein, meiden sie hingegen blasse Beeren, denn diese schmecken eher fad.
Die Johannisbeeren werden oft in Plastikschalen verkauft, es empfiehlt sich diese von unten anzusehen, denn oft sind die Früchte am Boden schon schlecht und haben Saft verloren. Dies kann ein Zeichen von Überlagerung bzw. Überreife sein.

Ist die Frucht länger lagerfähig?
Die frischen Beeren haben nur eine beschränkte Lagerfähigkeit. Die Früchte verlieren sehr schnell den Saft und so können sie maximal 2-4 Tage im Kühllager/Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie sollten ebenso locker liegend gelagert werden, denn ansonsten werden die Früchte zerdrückt und verderben schnell.

Wie kann man die Frucht am besten verarbeiten?
Johannisbeeren sollten erst nach dem Waschen von den Rispen gelöst werden. Am schnellsten können Sie die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Schonender ist allerdings die reine Handarbeit.

Ansonsten kann die kleine saure Frucht für verschiedene Arten von Obstkuchen, Torten, Puddings, Säften, Gelees, Fruchtsalaten, Eis, Sorbet und in Kombination mit Joghurt, Topfen oder Ricottagerichten verwendet werden. Genauso gut kann die Frucht zu pikanten Speisen kombiniert werden, wie z.B. Salaten, Fleischgerichten, Verarbeitung zu Chutneys usw.

Am besten schmecken die Johannisbeeren jedoch einfach nur roh. Auch wenn sie manchen zu sauer sind. Jedoch: „Sauer macht lustig“.

Eistempel

Ein Europäer verspeist durchschnittlich 10.000 Eier im Laufe seines Lebens.
Achten Sie beim Einkauf von Eiern immer auf den Stempel: Die erste Ziffer gibt Auskunft über die Haltungsform: 0 steht für Biohaltung; 1 für Freilandhaltung; 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Der Ländercode gibt Auskunft über die Herkunft, wobei IT für Italien steht und natürlich bevorzugt werden sollte!

Schnelles Kühlen von Champagner, Sekt, …

Sie werden von Gästen überrascht, möchten gerne eine Flasche Sekt öffnen, müssen diesen aber erst kühlen?

Hier die schnelle Lösung:
Sie brauchen dazu ein Gefäß, etwas Crasheis, Wasser und Salz, im Verhältnis 1:1:1.
Schütten Sie das Kochsalz zu der Mischung aus Wasser und gecrashtem Eis, rühren Sie das Ganze um – die Temperatur wird ziemlich schnell unter 0°C sinken und Sie können Ihre Sekt- oder Champagnerflasche darin kühlen.

Was steckt dahinter?
Die Eis-Wasser-Salz-Mischung entspricht einer sog. Kältemischung, in der die Temperatur blitzschnell auf -10 bis -20 °C sinkt.
Physikalisch passiert dabei Folgendes:
Das Salz löst sich im Wasser auf und verliert dabei seine kristalline Form. Dafür ist Energie notwendig, die dem Wasser aus der Umgebung in Form von Wärmeenergie entzogen wird. Das Wasser-Eis-Salz-Gemisch kühlt sich ab.
Das Salz hat gleichzeitig die Eigenschaft, dass es den Gefrierpunkt des Salzwassers weit unter 0°C senkt. Dies hat zur Folge, dass das Eis schmilzt. Auch dieser Vorgang benötigt Energie, weil sich auch hier die Kristallstruktur auflösen muss, die Lösung kühlt somit noch weiter ab.

Quinoa

Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Peru, Equador und Bolivien angebaut. Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel.

Quinoa ist kein Getreide, wie Weizen, Roggen oder Hafer, sondern ein Gänsefußgewächs und gehört zur selben Pflanzenfamilie wie Spinat und Rote Beete und ist glutenfrei, weshalb es sich hervorragend für Zöliakiekost eignet.

Des Weiteren ist dieses Gold der Inka, wie es auch genannt wird, reich an Vitaminen und Eiweiß. Nennenswert in diesem Zusammenhang ist auch der großzügig vorhandene Mineralhaushalt. Quinoa enthält beispielsweise 70 % mehr Magnesium als Weizen. 

Quinoa kann sehr vielseitig verarbeitet werden, da es entweder roh oder gekocht verzehrt werden. Es eignet sich hervorragend für kalte Gerichte, wie z. B. Reis- bzw. Nudelsalat. Man kann das Korn schroten wie Getreide und man kann es auch anrösten und beispielsweise in Müslis oder Salaten servieren.

Vor dem rohen Verzehr sollte man es gründlich unter fließendem Wasser abspülen.
Sehr beliebt ist die Verarbeitung wie bei Reis; dazu einfach Quinoa mit der doppelter Menge Wasser aufkochen, die letzten 10 Minuten bei kleiner Flamme weiter köcheln und zum Schluss noch 10 Minuten quellen lassen.
Quinoa ist sehr sättigend, hat einen leicht nussigen Geschmack und ist schnell zubereitet.

Besseres Raumklima mit Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen verschönern unsere Räume, schaffen somit ein behagliches Zuhause und ein angenehmes Wohngefühl. Sie bereichern die, vor allem im Winter, trockene Raumluft mit Feuchtigkeit und senken den Kohlendioxidgehalt der Luft. Einige Pflanzen können sogar Giftstoffe aus der Raumluft herausfiltern. Schadstoffe wie Formaldehyd und Benzol dunsten aus Möbeln, Teppichböden, Tapeten und elektronischen Geräten aus. Sie reizen die Atemwege und Schleimhäute, verursachen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.

Folgende sehr verbreitete Zimmerpflanzen tragen zur Entgiftung und Verbesserung der Raumluft bei:

Grünlilie (Chlorophytum comosum), Birkenfeige (Ficus benjamina) und Schwertfarn (Nephrolepis exultata) bauen Formaldehyd in großen Mengen ab. Die Grünlilie verdunstet zudem erhebliche Wassermengen.

Aloe (Aloe variegata) und Drachenbaum (Dracaena) bauen gut Benzol und Formaldehyd ab. Benzol ist vielfach in Farben und Klebstoffen enthalten.

Bogenhanf (Sansevieria) reduziert das Ozon und gibt auch während der Nacht Sauerstoff ab. Diese Pflanze ist deshalb für geschlossene und überfüllte Räume sowie für das Schlafzimmer geeignet.

Einblatt (Spathiphyllum)  baut ebenfalls Ozon, Methanol, Ammoniak  und Formaldehyd ab.
Zimmerpflanzen

Schwarzwurzel (Winterspargel) in der Küche

Das Wintergemüse Schwarzwurzel findet in der Küche immer mehr seine Beliebtheit.
Man erkennt an seiner schwarzbraunen, rindenartigen Schale; Im Geschmack ist sie leicht süßlich und nussig, erinnert leicht an Spargel.
Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Wurzel keine Vergabelungen aufweist, möglichst dick und unverletzt ist. Das Innere sollte ein weißes Fruchtfleisch aufweisen und nicht fasrig oder holzig sein.
Das Verarbeiten in der Küche ist ratsam mit Handschuhen zu erledigen, die Wurzel gründlich waschen und mit einem Kartoffelschäler dünn vom Ende zur Spitze hin schälen. Die Wurzel gleich in Zitronenwasser einweichen, da sie schnell braun wird.
Das Gemüse kann im Salzwasser gekocht werden, mit Schinken und Bechamelsauce gratiniert oder einfach nur in Butter geschwenkt werden.
Der Winterspargel eignet sich als Salat, Suppe, kalte oder warme Vorspeise oder zum Fleisch.

Lagerung von Weihnachtsgebäck

Weihnachtsgebäck ist länger lagerungsfähig, wenn man einige Tipps beachtet.
Grundsätzlich gilt, gut aufbewahrt halten Kekse drei bis vier Monate, bei gefüllten Keksen wird die Haltbarkeit verringert. Damit die Kekse ihren „Biss“ behalten, sollten sie unbedingt kühl und trocken aufbewahrt werden. Die fertig gebackene Plätzchen werden, nachdem sie ausgekühlt sind, in gut verschlossenen Dosen verpackt. Plastikdosen eignen sich nicht, denn die Kekse brauchen eine geringe Luftbewegung, sonst schimmeln sie sehr schnell. Die geeigneten Aufbewahrungsbehälter sind immer noch die gebräuchlichen Keksdosen aus Blech. Für das Lagern von mehreren Sorten von Gebäck können Sie Kekse mit der gleichen Art (z.B. Mürbteiggebäck) in einer Dose lagern und eventuell durch eine Lage Backpapier voneinander trennen. Verschiedene Gebäcksorten immer getrennt aufbewahren, denn weiches oder gefülltes Gebäck soll nicht mit Trockenem zusammen lagern, ebenso stark gewürztes Gebäck separat aufbewahren.
Einfrieren ist auch eine Methode die Kekse haltbarer zu machen. Auch hier gilt Sorten von einander trennen. Eiweißgebäck eignet sich nicht zum Einfrieren.

Töpfe & Pfannen: Die Kaufentscheidung ist nicht leicht

Sie brauchen Töpfe und tun sich bei der Auswahl schwer?
Anschließend finden Sie eine Auswahl von Materialien.

Eisenpfannen

  • vereinen alle Vorteile anderer Pfannenmaterialien.
  • das Bratgut klebt bei häufigerem Gebrauch nicht an und bekommt eine schöne Farbe
  • Eisenpfannen sind äußerst robust und in diesen Pfannen kann man auch mit Metallwendern kratzen
  • Eisenpfannen sind für jeden Herdtyp geeignet
  • Pflege: Nach einem ersten Spülen mit heißem Wasser gibt man hitzefestes Öl oder Fett in die Pfanne und brät 15 Minuten lang gesalzene rohe Kartoffelscheiben oder Schalen bei gelegentlichem Wenden aus (bitte anschließend wegwerfen). Nach einem gründlichen Einfetten ist die Pfanne einsatzbereit. Eisenpfannen dürfen nie mit Spülmittel gereinigt werden. Nach Gebrauch reicht in der Regel ein Auswischen mit Küchenkrepp völlig aus. In hartnäckigen Fällen kann die Pfanne mit heißem Wasser und einer Spülbürste (Naturfaser) ausgespült werden, danach sollte sie jedoch wieder gründlich eingefettet werden (z.B. mit Olivenöl).

Eisenpfanne

Gusseisenpfannen

  • Gusseisen ist hervorragend in der Wärmespeicherung. Einmal hoch erhitzt, speichert Gusseisen die Wärme lange im Boden und gibt sie gleichmäßig an das Bratgut weiter
  • dadurch ist Gusseisen ideal zum Anbraten und anschließendem Schmoren von Fleisch (z. B. Gulasch)
  • Kurzgebratenes erhält außen die richtige Bräune und bleibt innen saftig
  • Pflege: nicht beschichtete Pfannen - Vor dem ersten Gebrauch Öl erhitzen, Pfanne schwenken, abkühlen lassen. Diesen Vorgang 2x wiederholen, dann Öl entsorgen. Mit Küchenkrepp auswischen, dann ist die Pfanne einsatzbereit. Ansonsten wie eine Eisenpfanne behandeln
    Beschichtete Pfannen: Am besten Küchenwender aus Holz oder Kunststoff verwenden. Mit Wasser spülen und trocknen.
  • die Pfannen und Töpfe sind schwer

Gusseisenpfanne

Edelstahlpfannen, -töpfe

  • sind vielfältig einsetzbar
  • sie sind geeignet für das kurze, scharfe Anbraten
  • am besten gelingen in ihr Eierspeisen und Gemüse
  • auch für Schmorgerichte ist sie perfekt
  • mit Metallgriffen kann sie auch in den Backofen geschoben werden
  • Edelstahlpfannen sind anhänglich: deshalb Gargut erst anbräunen lassen, dann löst es sich fast von alleine vom Topfboden
  • Edelstahlpfannen stellen nur geringe Ansprüche an Reinigung und Pflege
  • zu beachten: wird Wasser zum Kochen aufgestellt, dann erst salzen, wenn das Wasser kocht, weil es sich schnell auflöst. Wird Salz in das kalte Wasser gegeben und nicht umgerührt, so kann es den Edelstahl angreifen.
  • Pflege: zwischendurch ein Stahlpflegemittel für Töpfe verwenden, damit Farbveränderungen, welche nach dem Garen zurückbleiben, entfernt werden. Edelstahltöpfe vertragen Edelstahlpfannenreiber.

Edelstahlpfanne

Beschichtete Pfannen

  • in beschichteten Pfannen bleibt nichts haften, sie sind daher leicht zu reinigen
  • beschichtete Pfannen sind ideal für die Zubereitung von filetiertem Fisch, Gemüse und klein Geschnittenes in jeder Form
  • beschichtete Pfannen sind prädestiniert für fettarmes Braten.
  • für das Umrühren und Wenden Kunststoff- oder Holzwender verwenden
  • es gibt viele verschiedene Beschichtungen: von Teflon bis Keramik- und Nanotechnologiebeschichtungen. Die Qualität der Beschichtung bestimmt die Lebensdauer der Pfanne

beschichtete Pfanne

Pfannen aus Aluminium-Guss

  • zeichnen sich durch eine gute Wärmeaufnahme und –speicherung aus, bei relativ geringem Gewicht
  • durch die mehrfache Antihaft-Versiegelung kann in Aluguss sehr fettreduziert gebraten und gekocht werden
  • die Oberfläche ist spielend leicht zu reinigen
  • das Gewicht ist gering

Pfanne aus Aluminiumguss

Pfannen aus Stahl-Keramik

  • mit entsprechender Beschichtung
  • die superharte, keramische und porenlose Oberfläche ist unverwüstlich, schneid- und kratzfest, pflegeleicht und nickelfrei
  • können relativ schwer sein

Pfanne aus Stahlkeramik

Emaille-Töpfe

  • haben mit den Induktionsherden wieder einen Aufschwung erhalten
  • werden zum Kochen, Garziehen und Dünsten verwendet
  • emaillierte Pfannen sollen nicht hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt werden, da Emaille springen kann (= kochendheißen Topf nicht mit kaltem Wasser abschrecken)

Beim Einkauf wird man in der Regel auf mehr als ein Material zurückgreifen, da der Verwendungszweck teilweise doch sehr unterschiedlich ist. Auch die Größe des Topfes / der Pfanne spielt beim endgültigen Kaufentscheid eine Rolle. Ein Singlehaushalt braucht kleinere, ein Mehrpersonenhaushalt kleinere und größere Töpfe / Pfannen. Es wäre nämlich nicht wirtschaftlich immer zwei kleine Pfannen aufstellen zu müssen, weil das Gargut für 4 Personen in einer Pfanne nicht Platz hat. Denken Sie auch immer an einen passenden Deckel, denn garen ohne Deckel bedeutet Energieverschwendung – davon ausgenommen ist natürlich das Kurzbraten von Fleisch u. ä..

Unter folgender Adresse finden Sie Pflegehinweise: https://www.kochen-essen-wohnen.de/pflegehinweise-von-toepfen-und-pfannen.html

Grundprinzipien der Weinanpassung an die Speisen

Die Kunst des Sommeliers liegt in der richtigen Anpassung des Weines an die Speisen.
Diese Kunst unterliegt keinen mathematischen Regeln, sie lässt für jeden einzelnen einen großen Spielraum für Phantasie und Kreativität.

Aber trotzdem gibt es einige grundsätzliche Regeln, die eingehalten werden sollten.

Anpassung nach Art des Weines:

  • Weißwein vor Rotwein
  • Leichtere spritzige Weißweine vor kräftigen aromatischen
  • Trockene Weine vor lieblichen
  • Jüngere Weine vor älteren
  • Leichte Weine vor schweren
  • Rotwein vor Süß- und Dessertwein
  • Unbedeutende Jahrgänge vor bedeutenden Jahrgängen

Anpassung nach Jahreszeit:

Im Frühjahr: frische und fruchtige Weine
Im Sommer: spritzige und säurehaltige Weine
Im Herbst: volle weiche samtige Weine
Im Winter: Volle schwere körperreiche Weine

Grundsätzlich sollte aber gelten: Heimische Speisen zu heimischen Weinen

Anschneiden von Schnittblumen

Immer wieder hört man, dass Frischblumen für Strauß, Gesteck usw. schräg angeschnitten werden sollen, damit die Haltbarkeit verlängert wird. Das wurde inzwischen widerlegt, denn die Kanäle, welche die Nährstoffe weiterleiten bleiben immer gleich viele. Schräg angeschnitten werden in der Regel alle Blumen mit einem harten Stängel, da es nicht möglich ist, mit dem Messer einen sauberen, glatten Schnitt zu erhalten. Weiche Stängel werden gerade geschnitten.

Graustichig oder strahlend weiß?

Der Schmutz in der Wäsche wird hauptsächlich durch die Tenside, die in den Waschmitteln enthalten sind, entfernt. Die Tenside lockern den Schmutz von den Fasern und emulgieren ihn mit dem Wasser. Allerdings sinkt die Wirkung der Tenside im Laufe des Waschvorganges. Damit Tenside ihre Waschkraft länger beibehalten, werden den Waschmitteln Komplexbildner beigegeben. Diese Stoffe binden die im Wasser gelösten Kalziumsalze, die sich sonst zwischen den Fasern ablagern und ein Vergrauen der Wäsche bewirken.
Tenside und Komplexbildner alleine reichen aber nicht aus um unsere Wäsche strahlend weiß zu waschen. Bleichmittel sind ein weiterer Bestandteil der Waschmittel. Diese Stoffe befreien bei Temperaturen von 60-70 °C Wasserstoffperoxyd, welches eine bleichende Wirkung hat. Weiß, weißer am weißesten wird die Wäsche allerdings durch die Beigabe von optischen Aufheller. Diese Stoffe lassen die ultravioletten Strahlen sichtbar werden und somit erscheint uns die Wäsche weißer.

Rhabarber

Rhabarber zählt zwar botanisch gesehen zum Gemüse, wird aber in der Küche wie Obst verwendet.
Dieses Knöterichgewächs stammt aus den Bergen Nordchinas und Tibets, findet aber auch in unserer Küche zu immer mehr Beliebtheit.
Im Handel findet man die Stangen der Rhabarberstaude mit einer Länge von bis zu 60 cm und einer Breite von 3-4 cm zwischen April und Juni.

Man unterscheidet im Groben 3 verschiedene Sorten:

  • Der grünfleischige Rhabarber: Diese Stangen sind meist sehr fleischig, weisen einen hohen Oxalsäuregehalt auf und sind deswegen auch sauerer.
  • Der grünfleische Rhabarber mit roter Haut: diese Stange ist weniger sauer.
  • Der rotfleischige Rhabarber mit roter Haut: Diese Stange ist viel dünner, besitzt einen milderen Geschmack und schmeckt leicht nach Himbeeren.

Was muss ich beim Einkauf und Lagerung  berücksichtigen?
Die Stiele sollten beim Einkauf frisch und knackig sein. Die Stielenden sollten nicht all zu „holzig“ sein.
Meist findet man im Handel nur die Rhabarberstangen ohne Blätter, oft können jedoch noch einige Blätter dabei sein. Es ist ratsam diese zu entfernen, da die Blätter einen hohen Oxalsäuregehalt aufweisen.
Wer Rhabarber richtig lagern will sollte ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren, so bleibt  er bis zu einer Woche frisch.
Rhabarber eignet sich auch sehr gut zum einfrieren. Einfach den Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden und einfrieren.

Zubereitung in der Küche
Rhabarber wird nicht roh gegessen, sondern immer gegart zu bereitet und findet meist in der „süßen Küche“ seine Verwendung. Man findet sehr viele Rezepte für Kompotte, Gelees, Eis, Cremen, Kuchen, Torten, Strudel Aufläufe usw., aber der Rhabarber kann auch zu Fleisch und pikanten Speisen kombiniert werden.
Die Stangen werden gewaschen und die Stielenden abgeschnitten.
Rhabarber wird nicht mit einem Gemüseschäler geschält sondern die Haut wird mit einem Gemüsemesser vom Ansatz weg abgezogen. Diese Haut muss entfernt werden, denn auch sie weist einen hohen Oxalsäuregehalt auf.
Danach werden die Stangen in große Stücke geschnitten und kurz blanchiert oder je nach Verwendung weiterverarbeitet.

Rhabarber ist gesund
Neben der Oxalsäure enthält der Rhabarber viel Vitamin C, K und Vitamine der B-Gruppe, wie B1 und B2,  sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen.

Wichtig zu beachten sind
Die Kombination in der Zubereitung mit Milch oder Milchprodukten macht das Gemüse bekömmlicher, denn das in der Milch enthaltende Kalzium bindet einen Teil der Oxalsäure, die in der gebundenen Form vom Körper nicht aufgenommen werden kann.
Menschen die an Rheuma, Arthritis, Gicht oder Nierensteinen leiden, sollten wegen des hohen Oxalsäuregehalts auf Rhabarber verzichten.

Der Rhabarber ist ein echter Frühlingsklassiker, den Sie ab jetzt überall im Handel finden.
Trauen Sie sich zuzugreifen und den Rhabarber so zu verarbeiten, wie er Ihnen am besten schmeckt.

Schnelle Küche nach der Arbeit

Kennen Sie das auch, wenn man abends nach der Arbeit erschöpft nach Hause kommt und zudem auch noch das Abendessen kochen muss? Hier sind einige nützliche Tipps, die das schnelle Vor- und Zubereiten gesunder Speisen erleichtern können.

Organisation der Küche
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man die benötigten Küchenhelfer lange suchen muss. Daher sollte man sie griffbereit und immer an derselben Stelle deponiert haben. Genau so wichtig ist es, dass die Küche aufgeräumt ist und genug freie Arbeitsflächen vorhanden sind.

Lassen Sie sich helfen
Spannen Sie Ihre Kinder oder Lebenspartner mit ein. Wenn jemand anderes den Einkauf, das Aufdecken oder das Küche Aufräumen übernimmt, ist das schon eine große Erleichterung und Sie brauchen sich nur um das Kochen des schnellen Gerichtes zu kümmern.

Rezeptwahl
Suchen Sie sich speziell Rezepte aus, die einfach, leicht und schnell zu kochen und verstehen sind. Nur so können Sie vermeiden, dass Sie bei der Zubereitung ständig nachlesen müssen. Wenn Sie schon schnelle Rezepte kennen, können diese auch bequem geändert werden, zum Beispiel mit einem anderen Gemüse oder Getreide. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, so bekommen Sie schnell abwechslungsreiche Gerichte.
Optimal wäre es auch, wenn Sie es schaffen, die Gerichte, für eine Woche zu planen. Das hätte den Vorteil, dass die länger lagerfähigen Lebensmittel  alle im Voraus bezogen werden könnten und nur die frischen Zutaten kurzfristig eingekauft werden müssten.

Der Einkaufszettel
Beim Planen des Einkaufszettels ist darauf zu achten, dass die Reihenfolge so geschrieben wird, wie die Lebensmittel im Supermarkt sortiert sind. Wenn zum Beispiel in den Regalen des Supermarktes zuerst Gemüse und Molkereiprodukte vorkommen, sind diese auch als erstes aufzuschreiben. So kann unnötiges hin und her Laufen vermieden werden.

Der besonders stressige Tag
Um für besonders stressige Tage vorzusorgen, empfiehlt es sich größere Mengen von Speisen, wie zum Beispiel Bolognese, Gulasch usw. vorzukochen. Diese können dann in Portionsformen gefüllt und eingefroren werden. So ist für einen stressigen Tag schon sehr gut vorgesorgt.

Lebensmittelvorrat
Um besonders viel Zeit bei der Vorbereitung der Lebensmittel zu sparen, empfiehlt es sich einen Vorrat an TK Produkten, wie zum Beispiel verschiedene Kräuter und Gemüsesorten, anzulegen. Nehmen Sie dafür nur ihre favoriten, denn einige eingefrorene Lebensmittel sind vom Genusswert nicht zu empfehlen, wie zum Beispiel Paprika. Achten Sie  außerdem darauf, dass immer genügend trocken Produkte, wie zum Beispiel Tomatenmark, getrocknete Kräuter, verschiedenes Gemüse in Dosen usw. vorhanden sind.

Was kommt nicht in den Kühlschrank?

Nicht alle Lebensmittel kommen in den Kühlschrank. Vor allem Obst und Gemüse, das keine Kühlschranktemperatur verträgt, sollte im Keller oder im Vorratsraum aufbewahrt werden. Zu den kälteempfindlichen Gemüsesorten zählen Kartoffel, Tomate, Melanzane, Paprika und Gurke. Durch die Kälte bekommen sie Druckstellen und verlieren ihr Aroma. Zitrusfrüchte, wie Orangen, Zitronen und Limetten können im Kühlschrank ihr typisches Aroma nicht entwickeln und sollten daher bei Raumtemperatur gelagert werden. Die meisten exotischen Früchte, wie Mango, Papaya, Ananas, Bananen, Avocado und unreife Melonen mögen die Kühlschranktemperatur nicht. Bananen werden z.B. im Kühlschrank braun. Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Pfirsiche, Weintrauben vertragen die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank.